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16 Kandidaten für 5 Sitze

KirchlindachDer Kampf um die Sitze im Gemeinderat hat begonnen. Am Mittwoch stellten sich 16 Kandidaten

In Kirchlindach schicken fünf Parteien ihre Vertreter ins Rennen um die fünf Gemeinderatssitze. Vor vier Jahren wurde der Gemeinderat verkleinert, die SP verlor ihren Sitz. Jetzt tritt sie wieder mit drei Kandidaten an. Auch die neu gegründete BDP- Ortspartei bringt Schwung ins Wahlkarussell. Für sie kämpfen ebenfalls drei Männer um die Gunst der Wähler. Für die im Gemeinderat vertretenen Parteien wird es dementsprechend eng. Die FDP kann auf ihrem Dreierticket mit zwei Bisherigen aufwarten: Gemeinderatspräsidentin Magdalena Meyer und Gemeinderätin Patricia Zoebeli. Die SVP tritt als einzige Partei gleich mit einer Viererliste an. Der parteilose Gemeinderat Werner Walther kandidiert ebenso wie Gemeinderat Ernst Liechti. Von den Bisherigen tritt Barbara Ringgenberg (Freie Lindacher) nicht mehr an. Um ihren Sitz kämpfen drei Mitglieder aus ihrer Partei. Wie wollen sich die Kandidierenden in den Gemeinderat einbringen? An der Wahlveranstaltung vom Mittwochabend in der Klinik Südhang gaben sie sich zurückhaltend. Selbst die Ortsplanungsrevision, die sonst regelmässig für heftige Diskussionen sorgt, wurde in wenigen Sätzen abgehandelt. Gemeinderatspräsidentin Magdalena Meyer sagte, dass es sich lohne, für die Kulturzone bei der Heubühne zu kämpfen, und dass dies nicht eine aussichtslose Sache sei. Christoph Bürki (SP) riet zu Verhandlungen aller Interessengruppen an einem runden Tisch. Es müsse nochmals alles unternommen werden, um eine gütliche Einigung zu finden. Projekte für Schulhäuser Einzig SVP-Kandidat Beat Aeberhard sprach sich gegen die Schaffung einer Kulturzone aus. Solche Zonen seien im Gesetz nicht vorgesehen, und bevor die Gemeinde weiter aktiv werde, müsse das juristisch nun ganz genau geklärt werden. Es gehe hier schliesslich um viel Geld. Um viel Geld geht es auch bei den Sanierungen von Schulhäusern und weiteren Gemeindeliegenschaften. Moderator Hans Ineichen sprach die Kandidatinnen und Kandidaten darauf an. Diese waren sich einig, dass Handlungsbedarf bestehe. Für die Sanierungen müsste jedoch ein Zeithorizont von 20 Jahren eingeplant werden, sagte Patricia Zoebeli als Ressortleiterin Finanzen. Im Finanzplan sei man von einem gleich bleibenden Steuerfuss ausgegangen, und das sei vertretbar. «Ist es nicht», fand Egon Kiener, Präsident der Finanzkommission. Er sass im Publikum. Laut Kiener besteht ein dringender Sanierungsbedarf. Es sei Wunschdenken, den Steuerfuss beibehalten zu können. Kiener erhielt auch Unterstützung von Kandidaten. Ernst Liechti und Beat Aeberhard von der SVP finden es unumgänglich, die Steuern zu erhöhen. Auch Christoph Grosjean-Sommer (SP) findet eine Steuererhöhung nötig. Ursula GrütterDie Kandidaten:BDP: Andreas Lanz, Erwin Hämmerli, Werner Haldemann. FDP: Magdalena Meyer, Patricia Zoebeli, Daniel Christen. Freie Lindacher: Catherine Erb, Daniel Gürber, Stephan Wüthrich. SP: Christoph Grosjean, Hans Etter, Christoph Bürki. SVP: Ernst Liechti, Daniel Schwab, Beat Aeberhard, Werner Walther. >

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