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117 Personen wollen in den GGR

Heute und morgen stellt das «Thuner Tagblatt» die 117 Frauen und Männer vor, die am 28. November um einen Sitz im 34-köpfigen Grossen Gemeinderat von Steffisburg kämpfen. Gestern wurden zudem die Listennummern verlost.

88 waren es 2006, 117 werden es dieses Jahr sein: Seit gestern ist klar, wie viele Frauen und Männer sich in zwei Monaten, am 28.November, für eine Wahl ins Ortsparlament von Steffisburg, den 34-köpfigen Grossen Gemeinderat (GGR), zur Verfügung stellen. Gleichentags werden die Steffisburger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auch die Regierung, den siebenköpfigen Gemeinderat (GR), neu bestellen. Dafür bewerben sich total 28 Frauen und Männer aus sieben verschiedenen Parteien (vgl. Ausgabe von gestern). Heute präsentiert diese Zeitung die GGR-Kandidatinnen und -Kandidaten der SVP, der SP, der FDP und der Grünen. Letztgenannte treten in Steffisburg zum ersten Mal und als einzige Partei ausschliesslich für den GGR an. BDP bekommt Liste Nr.1 «Ich komme mir fast ein wenig vor wie Sepp Blatter», erklärte Gemeindeschreiber Rolf Zeller gestern kurz vor der Auslosung der Listennummern für die kandidierenden Parteien. Die Glastöpfe mit den Losen hatten tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit jenen der Fifa, die vor wichtigen Turnieren zum Einsatz kommen. Als Glücksfee durfte Martina Sempach, Lernende in der Abteilung Präsidiales, in die Töpfe greifen. Sie loste den Parteien diese Nummern zu: BDP, Liste 1 / SVP, Liste 2 / GLP, Liste 3 / FDP, Liste 4 / SP, Liste 5 / EVP, Liste 6 / Grüne, Liste 7 und EDU, Liste 8. Bereits vor der Losziehung stand fest, dass die gemeinsame Liste der EVP und der EDU für die GR-Wahlen die Nr.9 erhält – dies, weil es sich um die einzige kombinierte Liste handelt. Eine Listenverbindung für die GGR-Wahlen geht die SP mit den Grünen (Listen 5 und 7) und die EVP mit der EDU ein (Listen 6 und 8). Bis am 4.Oktober haben die Parteien die Möglichkeit, allfällige weitere Verbindungen zu melden. «Liste nicht entscheidend» Adrian Grossniklaus, Vizepräsident der BDP-Sektion Zulg, zeigte sich mit der Auslosung zufrieden: «Die Nr.1 für sich zu beanspruchen, ist immer gut. Jetzt geht es darum, im Dorf präsent zu bleiben und unsere potenziellen Wähler anzusprechen.» Hans Berger, Präsident der neu gegründeten Ortspartei der Grünliberalen (GLP), war vom Prozedere bei der Auslosung beeindruckt: «Früher hätte ich mir nie vorstellen können, je einer Partei beizutreten, und nun sitze ich hier.» Die zugeloste Nummer spiele indes keine grosse Rolle. Dieser Meinung war auch FDP-Parteipräsident Thomas Schumacher: «Welche Listennummer eine Partei innehat, wird bei den Wahlen letztlich nicht entscheidend sein.» Gabriel Berger In der TT-Ausgabe von morgen sehen Sie die restlichen 56 Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien EVP, EDU, BDP und GLP.>

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