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Weichen richtig gestellt ?

Haben die kommunalen Planungsorgane die Weichen für die Zukunft der Ortschaften Hohfluh, Wasserwendi, Goldern

An der vorgängigen Orientierungsversammlung informierten Ortsplaner Beat Kälin von der Ecoptima Bern und Andreas Lötscher, Leiter der Planungskommission, derart umfassend und gründlich, dass es für die paar Dutzend Bürgerinnen und Bürger keine Fragen zu stellen gab. Einleitend hatte Lötscher die mit der revidierten Ortsplanung angestrebten Ziele umrissen. Vorab gehe es darum, auf den zweifellos vorhandenen Qualitäten des familienfreundlichen Wohn- und Tourismusortes weiter aufzubauen. Dazu gehöre die Belebung des Haslibergs als Sommerferienort ebenso wie die Sorge um eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur, das Schaffen günstiger Voraussetzungen für das lokale Gewerbe und die Aufwertung des touristischen Gebiets «oberer Hasliberg» mit dem Bidmi als Knoten- und Schwerpunkt. Neu: Mehrwertabschöpfung Mit der Revision vergrössert die Gemeinde die Wohnbauland-Reserve um 3 auf 6,5 Hektaren. Ausgehend von den angenommenen Quadratmeterpreisen – 10 Franken beim Landwirtschafts- und 180 Franken beim Wohnbauland –, heisst dies hinsichtlich der mit der Revision einzuführenden Mehrwertabschöpfung: Von den 170 Franken Mehrwert je eingezonten Quadratmeter wird die Gemeinde künftig 51 Franken oder 30 Prozent des Mehrwertes abschöpfen können. Die so gewonnenen Mittel in Höhe von einer guten Million wird sie nach den Worten von Planungspräsident Lötscher in den notwendig werdenden Ausbau der Infrastruktur investieren. Die Mehrwertabschöpfung sorge aber auch dafür, dass das eingezonte Bauland auf den Markt komme, sagte Lötscher. Gefahren schränken ein Selbstverständlich musste die nach dem Unwetterereignis vom August 2005 überarbeitete Gefahrenkarte als «Zonenplan Naturgefahren» in die OP-Revision einfliessen. «Dies hat nicht nur das ganze Planungsverfahren zusätzlich verzögert», bestätigt Adrian Lötscher, «die Gefahrenkarte mit den neu festgelegten roten und blauen Zonen schränkt uns auch bei der Bewilligung von Baugesuchen stark ein. Zudem macht sie deutlich, in welch coupiertem Gelände – Terrassen und Steilhänge – unsere Wohngebiete liegen.» André Hug >

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