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VSLG will sich wehren

OberdiessbachDer Verein zum Schutz Landwirtschaftlichen Grundeigentums (VSLG) will sich auch in Zukunft für die Rechte der Landwirte

Die Mitgliederversammlung des Vereins zum Schutz Landwirtschaftlichen Grundeigentums (VSLG), an der rund 60 Teilnehmer dabei waren, fand dieses Mal im Schloss Oberdiessbach statt. VSLG-Präsident Josef Häfliger ging in seinem Jahresbericht auf die Themen ein, die den Vorstand aktuell beschäftigen, so etwa die Eingriffe ins private Grundeigentum bei Renaturierungen oder Bauprojekten und wie man sich dagegen wehren kann. Drei Neue im Vorstand 2011 will sich der VSLG wiederum in der politischen Arbeit starkmachen und in den Bereichen Raumplanung, Bodenrecht oder Agrarpolitik Stellung beziehen – dies, um die Interessen der Grundbesitzer zu wahren. Für die Mitglieder werden Informationsveranstaltungen auf Deutsch und Französisch geboten, etwa zum Thema «Unser Boden: Kapitalanlage oder Produktionsmittel?». Bei den turnusgemässen Wahlen wurden Josef Häfliger als Präsident sowie Hans Mathys und Christian Engi als Vorstandsmitglieder bestätigt. Conrad Widmer vom Bundesamt für Landwirtschaft zeigte in einem Gastreferat auf, wie die Neuausrichtung der Direktzahlungen ab 2014 aussehen wird und welche Schwerpunkte gesetzt werden. «Die zentrale Herausforderung lässt sich in einem Satz beschreiben: Wie können wir mit möglichst wenig Ressourcen und Emissionen möglichst viel Nahrungsmittel, Kulturlandschaft und Biodiversität herstellen, erhalten und fördern?», erklärte Widmer, der einräumte, dass dies ein schwieriger Spagat sei. Bis 2017 werde neben der verstärkten Hinwendung zur Ökologie eine leichte Verschiebung der Direktzahlungen zugunsten der Ackerbaubetriebe beabsichtigt. pd>

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