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Vorstoss steht in der Kritik

Ausgabe vom 7.Oktober «Initiative fordert tiefere Steuern» Tiefere Steuern, das ist immer ein dankbares Thema vor Wahlen. Da kann man sich sofort der Aufmerksamkeit der Bevölkerung sicher sein. Dank der Mithilfe der Medien kommt auch schnell ein Gesamtstatement der Parteilandschaft zustande, und die Leser sind informiert. Wird denn wirklich die ganze Politlandschaft durch die Medien widerspiegelt? Leider fehlt bei fast ausschliesslich allen Umfragen z. B. immer die Meinung der EDU. Ist die Meinung dieser nicht unbedeutenden Partei so uninteressant, dass sich die Medienschaffenden nicht dafür interessieren? Die Meinung einer Partei, die seit über dreissig Jahren besteht, sollte doch der Öffentlichkeit genauso zugetragen werden wie diejenige der jüngsten Partei. So hoffe ich, dass es den Medienschaffenden in Zukunft gelingt, auch die Stimmen der bisher nicht beachteten Parteien verlauten zu lassen. Daniel WettsteinThunVolksverführung Diese Kampagne des Thuner Komitees bürgerlicher Herkunft ist einfach Volksverführung. Da wird ein Angebot gemacht, das zu noch weniger Einnahmen führt, ohne dass vorher die Ausgaben reduziert wurden – sprich Spareffekte erzielt wurden. Die Herren wissen ganz genau, was die Arbeitsgruppe «Aufgabenverzicht» erreichen konnte. Die Initianten machen es sich viel einfacher und gehen von der Annahme aus, dass ein reduzierter Steuerfuss die ausfallenden Einnahmen durch zusätzliche und potentere Steuerzahler kompensiert, ja sogar Mehreinnahmen bringt. Hallo! Der Steuerwettbewerb findet aber anderswo statt. Da ist Thun auch mit einem Steuerfuss von 1,54 weit weg davon, in die Ränge zu kommen. Wer hätte denn nicht gerne einen besseren Steuerfuss? Viele Geschäfte in der Stadt Thun scheitern an den mangelnden Finanzen. Darum ist es unseriös, Dinge zu versprechen, die schlicht nicht finanzierbar sind, nur um einfach gut dazustehen und Wahlpropaganda zu betreiben. Jonas Baumann-FuchsStadtrat EVPThun >

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