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Von Bern aus um die Welt

LangenthalMit ihrem Programm «Kreis» umrundet Dodo Hug musikalisch den Globus. Am Wochenende

Dodo Hug, Bernerin aus Zürich, beginnt den Abend im Stadttheater mit der Bürde, die Frauen hinter erfolgreichen Männern tragen, mit dem Schönheitswahn, dem sie erfolglos erliegen. Doch dann kommt mit der sardischen Banditin namens «Kugeltänzerin» ein ganz anderer Typ Frau ins Spiel. Noch einmal kehrt sie zu den Frauen zurück, indem sie zwei «Chifli-Wyber» im Treppenhaus beobachtet. Doch Hugs Thema bei ihrem Abstecher nach Langenthal ist der Mensch im Allgemeinen. Ihre Lieder sind musikalische Porträts von Männern und Frauen rund um die Welt. Sie erzählen von Liebe, von Glück und Versagen, immer mit Schalk in den Augen vorgetragen. Denn die Künstlerin sieht sich nicht nur als Sängerin, sondern auch als Komikerin. Fremde und eigene Texte Dodo Hug ist in vielen musikalischen Stilen zu Hause. Chansons reihen sich an Volkslieder, Jodelstücke an den Blues. Sie singt eigene und fremde Texte, Eigenkompositionen und Coverversionen. Begleitet wird sie von ihrem sardischen Ehemann und Sänger Efisio Contini, vom belgischen Akkordeonisten und Pianisten Geert Dedapper und vom Kolumbianer Augusto Salazar am Kontrabass. Unverwechselbare Stimme Im Stadttheater begeistert Dodo Hug nicht nur mit ihrer Musikalität und ihrer unverwechselbaren dunklen Stimme. Sie ist auch eine charismatische Entertainerin. Das Publikum hängt an ihren Lippen, freut sich über ihren Humor, der nie destruktiv ist. Obwohl Hug die Hauptperson ist, fügt sie sich nahtlos in ihr Ensemble und gibt diesem Raum, seine eigene Kreativität zu zeigen. Die Tournee «Kreis» geht demnächst zu Ende. Neu widmet sie sich Protestliedern von italienischen Arbeiterinnen. Prisca Rotzler Köhli>

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