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«Unter Wert geschlagen»

Aufwand und Ertrag stimmten derzeit nicht überein, sagt Pascal Pelletier, der kanadische Captain der SCL Tigers.

Gegen Freiburg machte Ihr Team einen 1:3-Rückstand wett. Dennoch dürften Sie aufgrund der Spielanteile den zwei verlorenen Zählern nachtrauern. Pascal Pelletier: Aufwand und Ertrag stimmen bei uns nicht überein. Gegen Davos und Freiburg haben wir sechs Gegentore erhalten – sechsmal war der Auslöser ein Eigenfehler gewesen. Zudem gehen wir mit unseren Chancen zu fahrlässig um. Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen sind wir schlecht bedient, wir wurden unter Wert geschlagen. Sie erhielten viel Eiszeit und zeigten sich gegenüber dem Startspiel in Davos verbessert. Sind Sie mit Ihrem Debüt in der Ilfishalle zufrieden? Verliert meine Mannschaft, bin ich nie zufrieden. Ich habe wohl mehr bewirkt als im Auftaktspiel und immerhin meinen ersten Skorerpunkt (Assist bei Daniel Steiners 1:0/die Red.) gebucht. Als Captain muss ich aber mehr Verantwortung übernehmen und die Mannschaft in gewissen Situationen beruhigen können. Wir sind ein junges Team, in Drucksituationen agieren wir oft zu nervös und neigen zu Fehlern. Das muss sich ändern. Inwiefern unterscheidet sich die Spielweise in der NLA von jener in den nordamerikanischen Ligen? Es wird temporeicher und variabler gespielt. Die physische Komponente ist im schweizerischen Eishockey von geringerer Bedeutung als in Nordamerika, daran muss ich mich gewöhnen. Die Stimmung im Stadion ist hier aber wirklich hervorragend. Anders als die meisten NHL- und AHL-Trainer spricht John Fust viel und gezielt mit den Spielern. Schätzen Sie den kommunikativen Austausch mit ihm? In Nordamerika weisst du selten, was der Trainer von dir hält. Das ist nicht immer einfach. Die Kommunikation ist eine Stärke von John Fust, er redet uns stark und versucht, uns Selbstvertrauen zu geben. Er fordert harte Arbeit und Leidenschaft. Von heute auf morgen kann aber auch er keine Wunderdinge bewirken. Verletzungsbedingt verpassten Sie die Endphase der Vorbereitung. Über die Art der Blessur ist nach wie vor nichts bekannt das soll auch so bleiben. Wenn ich sage, wo ich Schmerzen verspüre, werden mich die Gegner dort angreifen. Der Verzicht auf einige Testspiele war richtig, für die kommenden Wochen bin ich bereit. Interview: phr>

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