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«Unschöne Übernahmen»

Vor allem die Berner Kantonalsektion der SVP hat die Abspaltung hart getroffen. Die Zahl der Parteimitglieder sei von 20000 auf 18500 gefallen, räumt Kantonalpräsident und Nationalrat Rudolf Joder ein. Doch inzwischen habe sich die Zahl stabilisiert. Fünf Ortssektionen hat die SVP an die BDP verloren. Das Ziel sei nun, wieder mindestens so viele Sektionen zu gründen, sagt Joder. Zwei Gründungen seien bereits erfolgt, weitere zwei Sektionen würden derzeit vorbereitet. Dass die SVP Bern für die nächste Regierungsratswahl eine Allianz mit der FDP schmiedet und dabei die BDP links liegen lässt, begründet Joder mit strategischen Überlegungen: «Mit der Konzentration auf die zwei grössten bürgerlichen Kräfte stehen unsere Chancen am besten, das zeigen die Wahlen von 2006 sehr deutlich.» Für eine Prognose der weiteren Entwicklung der BDP sei es noch zu früh, meint Joder. Er weist aber darauf hin, dass die BDP inzwischen auch im harten politischen Alltag angekommen sei: «Bei Wähleranteilen konnte sie zwar weiter zulegen, die Zugewinne an Exekutiv- und Legislativsitzen sind aber abgeflacht.» Schliesslich wünscht sich der Berner SVP-Präsident, dass die «unschönen Abwerbungsversuche von Personen und Übernahmeaktionen von Sektionen, die nicht immer fair und mit Anstand abgelaufen sind, definitiv aufhören». ki >

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