Zum Hauptinhalt springen

Thun braucht Kreativität

Warum soll das Volk gerade Sie wählen, was qualifiziert Sie für das Gemeinderatsamt? Jonas Baumann-Fuchs: Nebst Fachwissen und Führungserfahrung bringe ich Kreativität und Innovationskraft mit. Zudem bin ich unabhängig, was in der Politik leider immer weniger der Fall ist. Wofür würden Sie sich nach Ihrer Wahl zuerst einsetzen? Baumann: Dass sich Thun als wunderbarer Ort mit seinen Stärken noch besser vermarktet, und zwar gezielt und nutzbringend. Wo würden Sie investieren? Baumann: Aufgrund der angespannten Finanzlage würde ich versuchen, gezielte, intelligente Investitionen zu tätigen – solche, die einen Ertrag bringen könnten. Wo würden Sie sparen? Baumann: Ich würde gewisse Dinge wie die Kunsteisbahn überregional zu realisieren versuchen. Ich mache mir aber nichts vor: Einsparungen zu machen, ist eine ganz schwierige Aufgabe. Wie führen Sie Ihren Wahlkampf? Baumann: Meine Homepage und Facebook sind gute Hilfsmittel. Sicher aber werde ich wie bisher nicht gross Geld für den Wahlkampf investieren und meine Unabhängigkeit bewahren. Woran krankt die Politik in Thun? Baumann: An einem Mangel an Innovation und Kreativität. Es ist dringend nötig, über den bisher bekannten Rahmen hinauszudenken und mutiger zu werden. Welches Buch würden Sie zur Lektüre empfehlen? Baumann: Ich lese gerade «Die Hütte» von William Paul Young. Ich bin überzeugt, dass es uns guttut, auch eine Beziehung zu Gott zu suchen. Damit meine ich nicht Religion, denn die Ausdrucksform steht dabei weniger im Zentrum und ist individuell. Was bringt Sie zum Jubeln? Baumann: Die Familie, FC Thun, gelungene Projekte, guter Wein Wer ist für Sie Thunerin oder Thuner des Jahres 2010? Baumann: Ich halte nicht viel vom Personenkult des 21.Jahrhunderts. So viele Menschen leisten Unglaubliches. Sie sind für mich die wahren «Helden». Welchen Thuner möchten Sie auf den Mond schiessen? Baumann: Ich erachte es als schädlich, den Mond auch noch mit Menschen zu «bewohnen». Schlussfrage: Sie setzen sich explizit für «die Schwächsten» ein. Welche Gruppe braucht Ihre Unterstützung am dringendsten? Baumann: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auf. Das beschäftigt mich sehr. Die Solidarität mit Randgruppen begleitet mich seit jeher. Für diese Menschen will ich mich auch politisch einsetzen!TTAllen Kandidierenden für den Thuner Gemeinderat (ausser Bisherige und Stapikandidaten) wurden – mit Ausnahme der letzten – dieselben Fragen gestellt.>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch