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«Spiezerli» wird unterstützt

EINIGEN/GWATTDer Ortsverein Einigen Gwatt unterstützt die Rettungsaktion für das «Spiezerli» mit 5000 Franken. Gegen einen allfälligen Verkauf des alten Schulhauses will man sich zur Wehr setzen, und mit dem Uferweg soll es vorwärtsgehen.

Am meisten zu reden gab an der 76.Hauptversammlung des Ortsvereins Einigen Gwatt (Oveg) im Restaurant Hirschen der Beitrag an die Rettung des «Spiezerli». Der Vereinsvorstand schlug den 40 anwesenden Stimmberechtigten vor, die Rettungsaktion mit 5000 Franken zu unterstützen. «Mit unserem Engagement wollen wir auch Goodwill zur Reaktivierung der Ländte Einigen schaffen», sagte Vizepräsident Arthur Maibach, der anstelle des verhinderten Präsidenten Kurt Ringgenberg die Versammlung leitete. Er schränkte dabei ein, dass der Oveg den Beitrag nur leiste, sofern das Schiff auch wirklich restauriert werde. Trotz dieser Zusicherung ging das Geschäft nicht ohne Nebengeräusche über die Bühne. So kritisierte Walter Schürch von der Interessengemeinschaft zur Reaktivierung der Ländte Einigen die aus seiner Sicht vergleichsweise bescheidene Beteiligung der Gemeinde Spiez von 10000 Franken. «Schliesslich ist das Schiff mit seinem Namen ein guter Werbeträger», fand Schürch. Es gehe darum, ein positives Zeichen zu setzen, appellierte Maibach an die Vereinsmitglieder. Nach weiteren Wortmeldungen wurde dem Beitrag von 5000 Franken mit 38 Ja zu 2 Nein zugestimmt. Budget war umstritten Ebenfalls zu Diskussionen Anlass gab das Budget 2011, welches ein Defizit von 3200 Franken vorsieht. Stein des Anstosses war die neu abgeschlossene Leistungsvereinbarung mit der Spiez Marketing AG. Der Beitrag wird von bisher 22500 Franken auf 16800 Franken reduziert. Im Gegenzug werden die Blumenpflege und der Unterhalt der Dorfbrunnen über die Rechnung des Werkhofes Spiez abgerechnet. Eine Votantin hegte ein gewisses Unbehagen gegenüber der Neuregelung. Sie verlangte mehr Transparenz im Einsatz der Geldmittel. Schliesslich wurde das Budget 2011 mit 37 Ja zu 3 Nein genehmigt. Durchgewinkt wurde die Jahresrechnung 2010, welche mit einem Defizit von 1345 Franken abschliesst. Der Mitgliederbestand ist auf 403 gestiegen. Bedenken wegen Schulhaus Ein weiteres Thema war das neben der Kirche gelegene alte Schulhaus. Dieses beherbergt heute noch zwei Kindergartenklassen und die Spielgruppe. Als Folge von Harmos droht deren Verlegung ins Schulhaus Roggern. Der Oveg befürchtet nun, dass dannzumal das historische Gebäude verkauft werden könnte. Im Sinne von «Vorbeugen ist besser als Heilen» ermächtigte die Versammlung den Vorstand einhellig, sich nötigenfalls gegen ein solches Vorhaben zur Wehr zu setzen. Verbesserung für Fussgänger Gute Neuigkeiten gab es zum Uferweg Spiez–Einigen: Das Teilstück vom Weidli bis ins Ghei soll projektiert und realisiert werden (siehe Ausgabe vom 27.Januar). Weiter wurde darüber informiert, dass zur Verbesserung der Situation bei der STI-Haltestelle Chanderbrügg eine Querungshilfe in Form einer Mittelinsel geschaffen werden soll. Der Zebrastreifen im Gwattstutz hingegen wird nicht, wie ursprünglich geplant, in Richtung Spiez verschoben. Der Grund dafür liege in der Weigerung der Landeigentümerin, das dafür notwendige Landstück abzutreten. Hans Kopp >

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