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Sie frieren nur noch in Eckbüros

Eine Expertise bescheinigt dem Uvek-Gebäude in Ittigen gute Energiewerte. Und bestätigt, dass einzelne Mitarbeiter frieren.

Wenns kalt ist, «liegen die Werte für die Logen und für einzelne exponierte Eckbüros teils nicht im gewünschten Bereich». So gewunden bestätigt ein Gutachten, dass Uvek-Mitarbeiter in Ittigen immer noch frieren. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat den Verwaltungsbau des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) untersuchen lassen. Die Fachleute wollten wissen, ob sich die 1100 Mitarbeiter in den Räumen wohl fühlen. Das BBL erteilte den Auftrag, nachdem sich Angestellte über kalte Büros beschwert hatten. Diese Zeitung berichtete mehrmals darüber. Öfeli erlaubt Das Gutachten bescheinigt dem 2006 fertig gebauten Gebäude sehr gute Energiewerte. «Punkto Behaglichkeit liegen die Werte im Bereich der SIA-Normen», schreibt das BBL. Für die zu kalten Eckbüros und Logen suche man nach Lösungen. Unter anderem wolle man undichte Fassadenelemente abdichten. «Einen Teil der Massnahmen werden wir sofort umsetzen», erklärt BBL-Mediensprecherin Katja Lunau. Andere Mängel kann das BBL erst nach der Heizperiode in Angriff nehmen. Vorläufig frieren einzelne Mitarbeiter deshalb weiter. Oder müssen mit Elektro-Öfeli heizen. Die Energieschleudern waren und sind im Uvek-Bau umstritten. Das BBL als Besitzerin des Hauses hatte sie mal erlaubt, mal verboten. Der aktuelle Stand: Elektroheizungen seien nicht verboten, sagt Katja Lunau. «Dort, wo sie nötig sind, wollen wir jedoch die Mängel rasch beheben.» Peter Steiger>

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