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Sie begeistert sogar in Amerika

Die Oberemmentalische Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, die am 29.Mai beginnt, ist ausverkauft. Zwölf ausstellungswillige Firmen mussten

Sie sei «eine Begegnungsstätte für die ganze Region» und fast nicht mehr wegzudenken, sagt Präsident Samuel Grossenbacher über die OGA, die Oberemmentalische Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung. Ob das nicht etwas übertrieben ist? Womöglich nicht. Jedenfalls strömten letztes Mal (2007) über 80000 Besucherinnen und Besucher in die Ausstellungshallen beim Langnauer Ilfisstadion. Einige Leute gaben zu Protokoll, dass es die OGA «durchaus mit der BEA in Bern oder der OHA in Thun aufnehmen» könne. Ein junger Mann war so begeistert, dass er auf der Internetplattform Facebook die Gruppe «I ? OGA» gründete. Und in Holland wie auch in Übersee gebe es sogar Heimweh-Emmentaler, «die extra für die OGA Ferien eingeben und hierherreisen», berichtet Grossenbacher. So erstaunt nicht, was Grossenbacher den Medien gestern verkündet hat: Alle 200 Ausstellungsplätze der OGA 2010 (29.Mai bis 6.Juni) seien ausverkauft. «Zwölf Firmen mussten wir bereits absagen, und noch immer treffen neue Anfragen ein.» «Wir sind noch da» Das Budget der Ausstellung beträgt 800000 Franken, die Gesamtfläche um die 5000 Quadratmeter. «Gegenüber letztem Mal haben wir nochmals 150 zusätzliche Quadratmeter gefunden», sagt Grossenbacher. Die Standpreise blieben unverändert – nicht zuletzt wegen der Wirtschaftskrise. Weshalb trotz schwierigen Zeiten so viele Firmen einen Sondereffort für die OGA leisten wollen? «Vielleicht», mutmasst der Präsident, «ist es in solchen Zeiten umso wichtiger, den Leuten zu zeigen: Wir sind noch da.» Schwingfieber wecken In vielen Bereichen behalten die OGA-Verantwortlichen ihr bisheriges Konzept bei. Die Seniorennachmittage mit Gratis-Eintritt, -Essen und -Unterhaltung werden ebenso wenig fehlen wie die Schlösslibar, an der man spätabends allerlei Geschichten erzählt und erfährt. Der Verein Bildungsraum Emme organisiert eine Sonderschau Bildung. Und die Landwirtschaft erhält wie immer viel Platz; die Viehschauen, Hirtenhunddemonstrationen et cetera finden auf dem Schauplatz beim Eingang statt. Erstmals wird dort eine kleine Tribüne aufgestellt. Eine Premiere ist auch das Schauschwingen mit ehemaligen und aktuellen Spitzenschwingern, etwa mit Silvio Rüfenacht. Zudem seien die Schwinger mit einem Stand in der Halle präsent. «Wir wollen bei den Leuten bereits das Fieber für das ‹Eidgenössische› 2013 in Burgdorf wecken», erklärt Samuel Grossenbacher, selber Vizepräsident von Burgdorf 2013. Die Gastregion Neu ist an der diesjährigen OGA auch die Sonderschau «Hightech Oberemmental». Dabei werden sieben Vorzeigefirmen von Frama, Lauperswil, über Jakob, Trubschachen, bis Zaugg, Eggiwil, zeigen, wie der Arbeitsalltag bei ihnen aussieht und wo überall in der Welt ihre Produkte eingesetzt werden. «Sie beweisen, dass nebst dem Gewerbe auch unsere Industrie lebt», sagt Grossenbacher. Natürlich hat die OGA 2010 auch eine Gastregion. Es ist, wie die Ausstellungsorganisatoren schreiben, «unsere schöne Nachbarin» – die Unesco-Biosphäre Entlebuch.Markus Zahno>

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