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Sichere re Quartiere

Ausgabe vom 7.Oktober «Polizei in den Quartieren» Sicherheitsdirektor Reto Nause sagt der Bevölkerung wieder einmal, dass man sich dem Sicherheitsproblem in der Stadt Bern annimmt. Dabei ist der Regierung die Gewaltsituation schon lange aus dem Ruder gelaufen. Die Verstärkung, vor allem im Brennpunkt Innenstadt, aber auch in den Quartieren, ist fast ein Witz. Die Innenstadt reicht ja in den Augen der Regierung nur vom Bahnhof bis zum Zytglogge. Wie sollen dann auch noch die Quartiere berücksichtigt werden? Heidi Wenger Bern «Bern ist sicher» Ausgabe vom 28.September Leserbriefe «Billiges Spiel» In zwei Leserbriefen wird behauptet, dass Gewaltdelikte in der Stadt Bern zugenommen haben. Doch die Polizeistatistik 2008 zeigt etwas anderes: Die Zahl der Tötungsdelikte ging im Kanton (11 Fälle) und in der Stadt Bern (3 Fälle) zurück. Während die Körperverletzungen im Kanton (694 Fälle) zugenommen haben, ist die Situation in der Stadt (134 Fälle) stabil. Bern steht als grösste Stadt des Kantons besser da als der Kanton. Bern ist eine der sichersten Städte überhaupt (an zweiter Stelle hinter Luxemburg). Welches Interesse verbirgt sich also hinter dem Schlechtmachen der eigenen Stadt? Die Stadtpolizei wurde Anfang 2008 an den Kanton übergeben. Bevor die Tinte des Vertrages trocken war, lancierte die FDP eine «Sicherheitsinitiative», mit der sie noch mehr Geld an den Kanton schieben will. Die Stadt Bern bezahlt dem Kanton mit 231 Franken pro Einwohner schon heute deutlich mehr an die Polizeiaufgaben als alle anderen Gemeinden (Biel: 187 Franken, Thun: 88 Franken). Bei der Stadt arbeiteten die Polizisten 40 Stunden pro Woche, beim Kanton 42 Stunden. Das macht bei 600 Polizisten aufs Jahr hochgerechnet 60000 zusätzliche Arbeitsstunden. Die Polizeiarbeitszeit wurde also bereits ausgebaut. Reicht das nicht? Wir nehmen die Sicherheit unserer Bevölkerung sehr ernst. Wir wollen aber weder bagatellisieren, noch dramatisieren. Die Behörden müssen entschieden gegen Gewalt vorgehen. Um Gewalt zu reduzieren, muss aber in die Prävention investiert werden. Vorbeugen ist besser als reparieren. Hasim SancarStadtrat Grünes Bündnis Wegweiser beim Bahnhofplatz Ausgabe vom 22.Oktober «SP nimmt einen neuen Anlauf» Stadträtin Gisela Vollmer (SP) will den Bahnhofplatz mit breiteren Fussgängerstreifen und längeren Grünphasen fussgängerfreundlicher machen. Völlig unnötig. Das Einzige, was es braucht, sind einerseits «Innenstadt»-Wegweiser im Bahnhofuntergrund und andererseits «Bahnhof»-Wegweiser unter dem Baldachin, welche die Fussgängerströme in die Christoffelpassage leiten. Dann muss niemand die Fussgängerstreifen vor dem Bahnhof benutzen.Thomas SchneiderLyss>

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