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Schlossberg: Jetzt wird gehandelt

Die Stadt verhandelt mit dem Favoriten für die neue Nutzung des Schlossbergs. Ein Teil der Gebäude steht leer. Hat das Folgen?

Ein Restaurant und ein Übernachtungsangebot mit Bed & Breakfast, Künstlerateliers, neue Ausstellungsräume für das Schlossmuseum, Wohnungen sowie eine Akademie für KMU-Kader: So sollen die Liegenschaften rund um Thuns Wahrzeichen in Zukunft genutzt werden. Ein entsprechendes Projekt einer Unternehmerfamilie mit Bezug zu Thun kürte der Gemeinderat Ende 2009 zum Favoriten. «Die Verhandlungen sind angelaufen», erklärt Stadtpräsident Hansueli von Allmen (SP). Über den Abschluss des Baurechtsvertrags würden der Gemeinderat und der Vertragspartner zu gegebener Zeit gemeinsam orientieren. «Das Ziel ist nach wie vor, im Frühjahr zum Abschluss zu gelangen.» Vor dem Vertragsabschluss will der Gemeinderat keine Namen nennen – dies sei der Wunsch aller drei Interessenten. Falls die Verhandlungen mit dem Favoriten scheitern, will der Gemeinderat mit einem der beiden anderen Ideengeber das Gespräch wiederaufnehmen. Erste Gebäude sind leer Mittlerweile hat der Kanton das Gebäude Schlossberg 2 (Gerichtsgebäude) geräumt – es steht weitgehend leer. Das Gericht ist neu im Selve-Areal untergebracht. «Das Gebäude Schlossberg 3 – das alte Gefängnis – ist ebenfalls teilweise geleert», ergänzt Thomas Zumthurm, Leiter des Amts für Stadtliegenschaften. Die Gebäude Schlossberg 4 und 6 (Regierungsstatthalteramt und Abzugshaus) sollen bis im Herbst ebenfalls geräumt sein. Als realistisches Ziel für die Einweihung der neuen Schlossberg-Nutzung nannte die Stadt das Jahr 2012. Sorgen die leer stehenden Gebäude für Sicherheitsprobleme? Thomas Zumthurm verneint: «Abgesehen von den leider üblichen Sprayereien ist mir bis heute kein einziger Fall von ungebetenen Gästen auf dem Schlossberg bekannt.» Dies liege wohl auch daran, dass bis heute die Liegenschaften in Betrieb sind und der Innenhof des Schlosses am Abend für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Auch die Polizei hat keine Kenntnis von Vandalenakten oder ungebetenen Gästen, wie Hermann Jutzi, Chef Polizei Thun, erklärt. Der Schlossberg werde regelmässig von Patrouillen kontrolliert. Thomas Zumthurm fügt an: «Wir haben zum Schutz der Gebäude Massnahmen eingeleitet.» Über konkrete Vorkehrungen werde jedoch nicht informiert. Michael Gurtner>

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