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Schlechtere Noten für den RBS

Die Passagiere sind mit dem RBS zufrieden. Doch kommt das Bahn- und Busunternehmen schlechter weg als vor sieben Jahren.

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) liess untersuchen, wie die Reisenden das Angebot des Transportunternehmens beurteilen. Eine gleiche Studie erschien schon vor sieben Jahren. Wie 2003 freut sich der RBS auch jetzt, dass die Kundschaft zufrieden ist. Doch: Die Passagiere beurteilen den Betrieb weniger positiv als 2003. Im Statistikerdeutsch: Die Gesamtzufriedenheit erreicht auf einer Fünferskala nun bloss noch 4,19. Vor sieben Jahren bekam der RBS die Note 4,3. Zu wenig Parkplätze Die Fahrgäste befragt und die Ergebnisse ausgewertet hat die Unternehmens- und Marketingberatung Input aus Hinterkappelen. Die Firma stellt fest, dass sich aussergewöhnlich viele Passagiere beteiligten. 47,5 Prozent füllten den Fragebogen aus. Allgemein habe der RBS ein gutes Image, fasst Input zusammen. Gute Noten erhält das Transportunternehmen für seine Verkaufsstellen und Billettautomaten, für Sicherheit, Pünktlichkeit, freundliches Personal und kompetente Auskünfte. Kritik einstecken muss der RBS für den mangelhaften Fahrkomfort. Passagiere bemängeln weiter, dass sie an den Haltestellen zu wenig Schutz vor Wind und Regen haben. Und sie rügen, dass die Tickets und Abos zu teuer seien. Die Studie beleuchtet auch Details. So fahren RBS-Kunden lieber mit der Bahn als mit den orangen Bussen. Sie bemängeln, dass liegen gelassene Gratiszeitungen stören. Einen eigentlichen Taucher löst die Frage nach Parkplätzen aus. «Die Kunden sind mit der Situation unzufrieden», urteilt die Beraterfirma. Komfort fürs blaue Bähnli Input hat die Reisenden im Frühling 2009 befragt. Der RBS weist darauf hin, dass man den Komfort seither verbessert habe. Die neuen Kompositionen zwischen Bern und Solothurn seien wesentlich bequemer, sagt Fabienne Thommen, die Kommunikationsverantwortliche des RBS. Bereits in den nächsten Tagen würden die Passagiere auf der Linie Bern–Unterzollikofen in aufgefrischten Wagen fahren. Und auch im blauen Bähnli komme man künftig bequemer nach Gümligen und Worb: «Die Züge erhalten dieses Jahr Niederflurwagen.» Der RBS sei zufrieden mit den Resultaten, so Thommen. «Die wichtigen Aspekte Sicherheit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit bewerten die Kunden überdurchschnittlich gut.» Die Busse kämen schlechter weg als die Bahnen, weil sie auf der Strasse schwierigeren Situationen ausgesetzt seien. Peter Steiger>

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