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Resultat war zweitrangig

Beim fünften nationalen Unihockeyturnier für behinderte Menschen in Langenthal ging es vor allem um die Freude am Sport.

Am Samstag trafen sich in Langenthal behinderte Personen aus der ganzen Schweiz. Sie alle verbindet die Leidenschaft Unihockey. Am Wettkampf nahmen 18 Mannschaften teil. Einige waren wegen der langen Reisezeit bereits am Vortag eingetroffen, so auch der spätere Turniersieger aus Davos. In den Mannschaften spielten Frauen und Männer, körperlich und geistig Behinderte zusammen. Eine Altersgrenze gab es nicht. Um allen Teilnehmern gerecht zu werden, wurde auch heuer je nach Grad der Behinderung in drei Kategorien gespielt. Ganz klar im Vordergrund des Anlasses standen der Spass und das Zusammensein. «Es geht primär darum, diesen Menschen eine sportliche Veranstaltung zu bieten, an der sie sich körperlich betätigen können», sagte OK-Präsident Michael Seewer. Das Resultat spiele dabei eine untergeordnete Rolle. Das heisst aber nicht, dass am Samstag nicht leidenschaftlich und ehrgeizig gespielt wurde. Besonders in der Kategorie A, in der Leichtbehinderte gegeneinander antraten, kam es zu intensiven und spannenden Spielen. Die Stimmung in der Halle war prächtig, wozu auch die zahlreichen Zuschauer beitrugen. Überall sah man strahlende Gesichter. Seewer zog denn auch ein positives Fazit: «Es lief alles nach Plan. Wir hatten auch keine ernsthaften Verletzungen.» Massgeblich zur gelungenen Durchführung beigetragen hat auch das dreissigköpfige Helferteam. «Die meisten von ihnen sind schon länger dabei, und da weiss jeder, was er zu tun hat», sagte Seewer. Luca Schelbli>

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