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Reform überschätzt

VolksschuleDie Basisstufe ist weniger gut als ihr Ruf: Das neue Einschulungsmodell ist teuer und bringt den

Kinder individuell fördern und schwache integrieren: Dies ist das hehre Ziel des neuen Einschulungsmodells, der sogenannten Basisstufe. Dabei werden Kindergärteler, 1.- und 2.-Klässler gemeinsam unterrichtet. Laut dem Berner Bildungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) waren die entsprechenden Schulversuche in den zwölf Berner Gemeinden ein Erfolg. Dem widerspricht SVP-Grossrätin Sabina Geissbühler und fordert den Abbruch der Übung. Geissbühler stützt sich auf den Projektschlussbericht der Erziehungsdirektorenkonferenz Ost. Darin kam die Uni Zürich zum Schluss, dass die Basisstufe überschätzt wurde. Diese gleiche die sozialen Unterschiede der Kinder nicht aus. Auch verbessere das Modell die Leistungen der Schüler nicht. Zudem fühlten sich die Kinder in der Basisstufe ebenso wohl wie im regulären Einschulungsmodell. Dass das neue Modell trotzdem im revidierten Volksschulgesetz verankert werden soll, stösst Geissbühler sauer auf. Unzufrieden sind auch die Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Bern: 5000 von ihnen forderten gestern in Bern mehr Lohn und bessere Anstellungsbedingungen. as/cze Seite 17+18>

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