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Raiffeisenbanken spannen zusammen

WolfwilIm zweiten

Das Bankgeschäft ist komplexer geworden. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, sind Schulterschlüsse von Raiffeisenbanken an der Tagesordnung. Das ist nun auch im Aaregäu so. Die Genossenschafter der Raiffeisenbank Kestenholz beschlossen am Freitagabend, ihre Kollegen der Raiffeisenbank Wolfwil-Schwarzhäusern-Bannwil am Samstag, künftig als Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare zusammen zu geschäften. Kam vor einem Jahr in Kestenholz die notwendige Zweidrittelmehrheit nicht zustande, sagten nun im zweiten Anlauf 81 der 100 Genossenschaftern Ja. In Wolfwil winkten die 342 Stimmberechtigten bei vier Enthaltungen den Schulterschluss oppositionslos durch. Eine «etwas grössere» Bank Durch diesen Schritt ist, wie Verwaltungsrat Christian Galli in Wolfwil sagte, «aus zwei kleinen eine etwas grössere Bank» mit einer Bilanzsumme von 360 Millionen Franken entstanden. Diese zählt 2500 Genossenschafter und 15 Mitarbeiter. Den Verwaltungsrat bilden neu die bisherigen vier Amtsinhaber aus Kestenholz und drei aus Wolfwil. Verwaltungsratspräsident ist Christian Galli. Die neue Bankleitung bilden Roland Husistein, Vorsitz, Ruedi Hafner, Werner Steiger und Rolf Ochsenbein. Der Hauptsitz der Bank befindet sich in Wolfwil. Zufrieden zeigten sich Galli und Husistein über den Geschäftsverlauf 2010. Besonders erfolgreich lief das Hypothekargeschäft der Raiffeisenbank Wolfwil-Schwarzhäusern-Bannwil: Die Hypothekarforderungen nahmen um 17,6 auf 204 Millionen Franken zu. Wie im Vorjahr musste man im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erneut Abstriche machen. Der Jahresgewinn wuchs um 8,3 Prozent auf 141000 Franken. Spende für Tsunami-Opfer Geehrt wurden Rosa Ackermann und Urs Niggli. Beide sind seit 50 Jahren Genossenschafter der Raiffeisenbank. Auf Anregung eines Genossenschafters beschloss die Bank eine Spende von 1000 Franken für die Katastrophenopfer in Japan. Hanspeter Flückiger . >

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