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Pieren mit guten Chancen auf einen Karriereschritt

Den Sprung in den Stadtrat hat sie geschafft. Jetzt ist die Burgdorferin Nadja Pieren auf dem Weg an

«Die Parteileitung schlägt Nadja Pieren als neue Vizepräsidentin der SVP Schweiz vor», betont SVP-Präsident Toni Brunner auf Anfrage. Und er stehe persönlich hinter diesem Einervorschlag. Damit dürfte die Chance gross sein, dass die SVP-Delegierten am 1.Mai anlässlich der Gesamterneuerungswahlen der Parteileitung Pieren auf den Schild heben. «Zeichen für Junge» Die Burgdorfer Chefin einer Kindertagesstätte ist ein politisch wenig beschriebenes Blatt, wurde die 30-Jährige doch erst kürzlich in den Stadtrat von Burgdorf gewählt. «Das ist doch kein Handicap», betont Brunner, auf die politische Unerfahrenheit von Nadja Pieren angesprochen: «Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen für die Jungen.» Schliesslich sei die Vorgängerin, die St.Galler Nationalrätin Jasmin Hutter, auch die Jüngste in der Parteileitung gewesen. Immer mehr junge Leute würden SVP wählen, und diesen müsse auch eine Stimme in der Parteileitung zugestanden werden. Zudem müsse jemand doch nicht die politische Ochsentour gemacht haben, um gute Parteiarbeit zu leisten. «Impulse aus der Basis sind sehr wichtig», betont Brunner und hofft, dass Pieren diese einbringen kann. Beruf kein Hindernis Dass die SVP als Hüterin einer konservativen Familienpolitik ausgerechnet die Chefin einer Kinderkrippe an ihre Spitze wählen soll, ist weder für Nadja Pieren noch für Toni Brunner ein Widerspruch. Ihre Partei habe doch nichts gegen externe Kinderbetreuung, liess sich Pieren erst kürzlich gegenüber dieser Zeitung zitieren: «Das ist ein Klischee, das nicht stimmt.» Und Brunner doppelt nach, dass die SVP nichts gegen externe Kinderbetreuung habe: «Nur darf es nicht so sein, dass der Staat die Aufgaben der Familien finanziert.» Aber wenn jemand wie Pieren aus Eigeninitiative eine private Kinderkrippe aufbaue, sei doch dagegen nichts einzuwenden.gr >

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