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OHA-Thun-Expo setzte über drei Millionen Franken um

THUNRund 320 Anlässe gingen im vergangenen Jahr auf dem Thuner Messegelände über die Bühne. Die OHA-Thun-Expo-Genossenschaft erwirtschaftete damit einen Umsatz von 3,465 Millionen Franken. Die Eisstadt an der OHA belastete die Rechnung stark.

«Spannend, abwechslungsreich, aufregend, aber auch fordernd», so umschrieb Verwaltungsratspräsident Rudolf Engemann in seinem Jahresbericht das vergangene Geschäftsjahr der OHA-Thun-Expo-Genossenschaft. Er sprach an der 51. Generalversammlung am Montagabend die rund 320 unterschiedlichen Anlässe an, welche im vergangenen Jahr auf dem Messegelände in Thun über die Bühne gingen. Die Expo-Genossenschaft konnte damit im Jahr 2010 einen Ertrag von 3,465 Millionen Franken erwirtschaften. «Dieses Ergebnis ist mit demjenigen des Vorjahres praktisch identisch», erläuterte Geschäftsführer Gerhard Engemann. Um rund 46700 Franken abgenommen hat dabei der Cashflow (Gewinn vor Abschreibungen). Für das vergangene Jahr werden 552300 Franken ausgewiesen. Dies bei einem Gesamtaufwand von 2,91 Millionen Franken. Unter dem Strich weist die Jahresrechnung der OHA-Thun-Expo-Genossenschaft einen Reinertrag von 27000 Franken aus. Einträgliche Orchideenschau Profitieren konnte das Messegelände insbesondere von vielen kleinen und mittelgrossen Anlässen, welche dem Standort Thun die Treue gehalten haben. «In allen Belangen gelohnt hat sich dabei die erstmalige Durchführung der Orchideenschau in eigener Regie», betonte der Geschäftsführer. Über 20000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz vermochte die Pflanzenschau anzulocken. «Sie bescherte uns einen wesentlich besseren Ertrag als in den Jahren zuvor», erklärte Gerhard Engemann. Deutliche Spuren hinterlassen habe indessen die Eisstadt, welche an der letzten Oberländischen Herbstausstellung OHA für Furore gesorgt hatte. «Der Aufwand konnte nur zu einem kleinen Teil durch Sponsoren gedeckt werden und belastet dadurch unsere Rechnung stark», sagte der Geschäftsführer, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Auf den Ertrag der OHA gedrückt haben zudem die zugunsten einer grösseren Freifläche reduzierten Standflächen. «Die Investitionen für die Sonderschau und die reduzierten Standeinnahmen haben wohl das beste Resultat seit Bestehen der Thun-Expo verhindert», so der Geschäftsführer weiter. Dieser Aufwand habe sich aber gelohnt, weil sowohl die Sonderschau wie auch die zusätzlichen Freiräume beim Publikum viele positive Eindrücke hinterlassen haben. Gerhard Engemann blickte denn auch zuversichtlich in die Zukunft. «Wir können uns nicht über mangelnde Nachfrage beklagen», sagte er. Der Thun-Expo-Geschäftsführer zeigte sich überzeugt, dass sich das Thuner Messegelände und das soeben neu eröffnete Kultur- und Kongresszentrum Thun bestens ergänzen werden.Stefan Kammermann>

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