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Neustart der Abtrünnigen

Vor einem Jahr wurde die Bürgerlich-Demokratische Partei der Schweiz (BDP) gegründet. Sie entstand aus unzufriedenen SVP-Mitgliedern, die den Kurs der SVP Schweiz nicht mehr nachvollziehen wollten und sich deshalb abspalteten. Das Fass zum Überlaufen brachte letztlich der Parteiausschluss von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und der gesamten Bündner Kantonalsektion. Heute zählt die BDP knapp 6000 Mitglieder. Gut verankert ist die Partei allerdings erst in den drei Kantonen Bern, Graubünden und Glarus. In Graubünden sind die früheren Strukturen der SVP im neuen Kleid der BDP weitgehend intakt geblieben. In anderen Kantonen fristet die Kleinpartei aber weiterhin ein Schattendasein: Im wichtigen Kanton Zürich zählt sie beispielsweise gemäss BDP-Präsident Hans Grunder erst «knapp 200 Mitglieder». Dennoch existieren heute bereits in total 11 Kantonen parteieigene Sektionen – die jüngste Gründung der BDP Freiburg wurde am Donnerstag dieser Woche bekannt gegeben. Im Bundesparlament ist die BDP derzeit mit insgesamt sechs Sitzen vertreten. Bei den eidgenössischen Wahlen 2011 wird klar, ob sich die junge Partei auf nationaler Ebene wird behaupten können. Ein Gradmesser dafür werden die kantonalen Wahlen der kommenden Monate in den BDP-Stammlanden sein – so auch die Berner Wahlen im Frühling 2010. ki >

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