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Neuer Guide für Thun lanciert

Thun hat seit gestern einen Cityguide. Thun Tourismus, die Innenstadt-Genossenschaft und das Stadtmarketing haben ihn lanciert.

Er hat die Grösse einer Postkarte, umfasst 64 Seiten, ist in englischer und deutscher Sprache abgefasst und präsentiert kostenlos einen Überblick über Thuns Angebot in Sachen Shopping, Sightseeing, Kultur und Gastronomie: der neue Stadtführer Thun Cityguide. Gestern stellten die Thun Tourismus Organisation (TTO) und die Innenstadt-Genossenschaft (IGT) das neue Büchlein an einer kleinen Vernissage im Hotel Seepark vor. In fünf Monaten umgesetzt Den Entscheid, das Projekt zu realisieren, haben TTO, IGT und das Thuner Stadtmarketing im letzten Herbst gefällt, wie Thuns Tourismusdirektor Beat Anneler nach der Vernissage ausführte. «Der Zeitplan war sportlich – aber letztendlich hat es geklappt», sagte er. Tourismus-Präsidentin Marianne Staub zeigte sich sichtlich stolz, beim Organisations-übergreifenden Projekt die Federführung gehabt zu haben. «Obschon der Tourismus trotz sieben Prozent Anteil zur wirtschaftlichen Wertschöpfung dieser Stadt beiträgt, wird er immer noch stiefmütterlich behandelt.» Produkte wie der Cityguide würden dazu beitragen, die touristische Wertschöpfung zu steigern, ist Staub überzeugt. 60000 Stück gedruckt In der ersten Auflage, die gestern frisch ab der Druckpresse in Wimmis kam, wurden 60000 Exemplare produziert. «Diese werden wir nun über verschiedenste Kanäle gratis verteilen», erklärte die Tourismus-Präsidentin und erwähnt neben Hotels, Messen oder dem Welcome Center auch die Shoppingticket-Aktion fürs Wallis, welche auch heuer wieder geplant ist. «Der Cityguide füllt eine Lücke im bisherigen Angebot», sagt sie. Die Kosten für das kleine Büchlein haben sich TTO, IGT und Stadtmarketing geteilt und je 4000 Franken beigesteuert. Die restlichen Auslagen sind über die Einnahmen aus Inserateverkäufen gedeckt. Staub und IGT-Präsident Patrick Aeschbacher rechnen damit, dass der nächste Cityguide Ende 2011 erscheint. «Bis da haben wir Zeit, ihn zu verbessern», sagt Aeschbacher. Zum Beispiel die Anzahl aufgeführter Restaurants, die mit gerade mal deren sechs sehr tief ist. «Wir hatten wenig Rücklauf auf unsere Anfragen», gesteht Marianne Staub – in der Hoffnung, dass dies bei der nächsten Ausgabe anders ist.maz>

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