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«Neue Gesichter»

«Für Spiel zwei heute in Genf habe ich den ganzen Tag freibekommen. Ich habe das Glück, dass der Schichtenplaner auf der Arbeit ebenfalls Eishockeyfan ist, wenn auch nicht vom gleichen Klub wie ich. Diese Saison habe ich aus zeitlichen und finanziellen Gründen auf einige Auswärtsspiele verzichtet. Bei Klassikern wie gegen Biel, Langnau, Gottéron oder Zug bin ich aber immer dabei. Für die Fanklubs stellt Marti-Car als offizielle SCB-Transportfirma einen Bus zur Verfügung. Auf dem Weg nach Genf steigen immer wieder Fans zu, ich zum Beispiel werde um 16.50 Uhr in Murten abgeholt. Das ist praktischer und sicher unterhaltsamer, als mit dem Auto selber an die Spiele zu fahren. Ab und zu mache ich das trotzdem noch. Erstaunlich, wie mit den aktuellen Leistungen des SCB plötzlich wieder neue Gesichter im Car auftauchen. In letzter Zeit sind es aber eher weniger geworden. Fuhren vor wenigen Jahren noch zwei, drei Cars, reicht heute meist einer. Schuld daran ist wohl das Bezahlfernsehen oder die Wirtschaftskrise, denn so ein Ausflug kann schnell mal gegen 100 Franken kosten. Je nach Spielverlauf komme ich erst lange nach Mitternacht ins Bett, was ich aber während der Playoff-Zeit gerne in Kauf nehme.» Aufgezeichnet: mrmBis zum Ende der Playoff-Finalserie berichtet der 30-jährige SCB-Fan Charly Stöckli über seine Gemütslage. Seit 1990 besucht er die SCB-Spiele. In der Fankurve gehört er zu den Trommlern.>

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