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Millionen-Investitionen in die Hotellerie

Im Saanenland stehen grosse Investitionen an: zwei neue Hotels, ein

Das heutige Sporthotel Rütti in Gstaad soll einem Neubau mit 30 Betten, Restaurant, Wellnessanlage, Wohnungen sowie unterirdischer Autoeinstellhalle weichen. Wer neuer Eigentümer ist, darüber schweigt sich die bisherige Besitzerin Chesery AG aus. Res Küenzi, seit gut 13 Jahren Pächter im Hotel Rütti, sagt auf Anfrage: «Ich habe keine Ahnung, weder von meiner noch von der Zukunft des Betriebs.» Er habe sich für die Führung des neuen Hotels beworben, habe aber nie Antwort erhalten. «Nun mache ich Ferien, danach suche ich eine neue Aufgabe.» Am liebsten würde Res Küenzi einen Betrieb im Saanenland übernehmen, «aber alles ist völlig offen». Ein neues Personalhaus Im Nobelhotel Gstaad-Palacesteht in der Zwischensaison zwischen dem 22.März und Mitte Juni «die übliche Investitionshöhe von gut einer Million Franken an», so Direktor und Miteigentümer Andrea Scherz. Das Auffrischen von zwei Korridoren und fünf Gästezimmern kostet 1,1 Millionen Franken. Zudem wird die Informatik erneuert: Kosten 100000 Franken. «Der 4-Millionen-Bau des neuen Personalhauses mit Platz für 24 Angestellte ist eine weitere, aber einmalige Investition», ergänzt Scherz. «Dringenden Renovationsbedarf» hat das an der Gstaader Promenade liegende Hotel Olden, dies gemäss seinem Direktor Ermes Elsener. Das Traditionshotel gehört je zur Hälfte dem Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und seinem Geschäftspartner Marco Piccinini. Partner gesucht Auch auf das Hotel Solsana hoch über Saanen warten Investitionen. Direktor Daniel Leuenberger: «Die Sanierung beginnt in einem oder in zwei Jahren.» Hotelzimmer und die Technik würden für rund 10 Millionen Franken erneuert. «Ein erstes Projekt mussten wir aus finanziellen Gründen redimensionieren.» Auch deshalb prüfe der Eigentümer, der schweizerische Blinden- und Sehbehindertenverband, das Hotel in eine eigenständige Aktiengesellschaft auszulagern. Diese soll gemeinsam mit einem Partner, Leuenberger spricht von einem «Unternehmen im Sozialbereich», gegründet werden. Die Gründe: «Eine eigenständige AG kann flexibler entscheiden. Das finanzielle Risiko ist breiter abgestützt, und wir rechnen mit einer besseren Hotelauslastung», zählt Daniel Leuenberger die Vorteile auf. 300 Millionen Franken Noch zwei Jahre wird gebaut, dann öffnet das 300-Millionen-Projekt «Grand Hotel Alpina» in Gstaad im Sommer 2012 seine Pforten. Auf 20000 Quadratmetern gibt es 120 Betten und 11 Appartements in Top-Luxus-Ausführung (wir haben berichtet.) Zum 100-Jahr-Jubiläum gönnt sich schliesslich das Gstaader Grand Hotel Park eine Verjüngungskur in zweistelliger Millionenhöhe (siehe Ausgabe vom 1.März). rog >

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