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Michael Lauber dürfte das Rennen machen

bundesanwaltMichael Lauber soll Nachfolger von

Bevor er gewählt werden kann, muss sich Bundesanwaltsanwärter Michael Lauber den Fragen der Parteien stellen. Mehrere Fraktionen planen, den 45-Jährigen in der ersten Sessionswoche ab dem 12.September anzuhören, wie eine Umfrage zeigt. Lauber war am Mittwoch von der Gerichtskommission der eidgenössischen Räte einstimmig zum alleinigen Kandidaten für die Nachfolge von Erwin Beyeler bestimmt worden. Michael Lauber, Präsident des Aufsichtsrats der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht, setzte sich gegen sechs andere Anwärter durch. Das letzte Wort hat das Parlament. Es entscheidet in der Herbstsession. SP-Fraktionschefin und Nationalrätin Ursula Wyss (SP, BE) wertet den einstimmigen Entscheid der Kommission als «sehr starkes Zeichen». Sie zweifle kaum an Laubers Wahl. Die SP-Fraktion werde ihn trotzdem noch zur Anhörung einladen. Eine Einladung wird Lauber auch von der SVP-Fraktion erhalten, wie SVP-Fraktionschef Caspar Baader (SVP, BL) sagte. Eine Prognose, ob die SVP den 45-Jährigen zum Bundesanwalt wählen wird, mochte er nicht abgeben. «Ich persönlich finde es gut, dass mit Lauber eine aussenstehende Person zur Wahl vorgeschlagen wird», sagte der Nationalrat. «Starker Fingerzeig»Die Fraktionen der CVP/EVP/ GLP, der Grünen und der FDP werden das Vorgehen zuerst intern besprechen. «Wir waren bis jetzt in solchen Fällen immer offen für Anhörungen», sagte CVP/EVP/GLP-Fraktionschef und Ständerat Urs Schwaller (CVP, FR). Auch er bezeichnet den einstimmigen Kommissionsentscheid zugunsten Laubers als «starken Fingerzeig». Ins gleiche Horn stösst der Zürcher Nationalrat Daniel Vischer, der für die Grünen in der Gerichtskommission sitzt. Die grüne Fraktion werde Lauber möglicherweise einladen. Auch die FDP-Fraktion werde das Vorgehen intern besprechen, sagte Fraktionschefin Gabi Huber. Eine Anhörung Laubers sei durchaus möglich, weil dieser ein externer Bewerber sei, sagte die Urner Nationalrätin. sda>

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