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Landfrauen machen Werbung

Der Landfrauenverein

Die Landfrauen aus dem Berner Oberland hielten ihre Hauptversammlung im Kirchgemeindehaus Spiez ab, und Gemeindepräsident Franz Arnold ist überzeugt, dass gemeinnützige Arbeit im wahrsten Sinn des Wortes unbezahlbar ist. «Die meisten Leute, die solche Arbeit leisten, tun das aus Spass», meinte er zufrieden bei der Begrüssung. Die Gruppen des Landfrauenvereins im Berner Oberland zählen momentan 923 Mitglieder. Es gab 34 Austritte und 10 Eintritte. Die Rechnung schliesst zwar mit einem Defizit ab, doch die Landfrauen verfügen immer noch über ein sattes finanzielles Polster. «Negative Rechnungsabschlüsse sollten trotzdem nicht zur Regel werden», versprach die Präsidentin Eva Schäfer. Als neues Mitglied des Vorstandes wurde Brigitte Schrackmann aus Isenfluh gewählt, für die nach acht Jahren demissionierende Heidi Gertsch aus Grindelwald. Der Landfrauenverein Berner Oberland führt als Nächstes am 2.März am Inforama Hondrich den Kurs «Hausmitteli zur Behandlung von allerlei Bräschte» durch. Am 9.März findet die Weiterbildung «Die Tochter meiner Mutter» statt. Der Veränderung des Frauenbilds und den Spuren der Generationen wird am 9.März nachgespürt. Mit der Frühlingsreise zum Schloss Wildegg, mit der Besichtigung des Bundeshauses und der Adventsfeier werden Besinnlichkeit, Kameradschaft und Gemütlichkeit gepflegt. Kontakt durch Verkauf Im März und Oktober sind die Landfrauen in der Berner Kantonalbank in Bern zu Gast, bieten den Bankkunden Backwaren zum Verkauf an und suchen das Gespräch wie auch am 1.April in der Landi in Steffisburg. «Wir dürfen uns zeigen als Landfrauen und stolz sein», ermunterte die Präsidentin die Frauen zur Teilnahme. Zita Thoma berichtete von den Ausbildungsmöglichkeiten am Inforama. Sie möchte den Männern in der Betriebsleiterausbildung das Modul Hauswirtschaft ans Herz legen. «Das ist auch für Männer sehr nützlich», meinte sie und hofft, dass die Mütter ihre Söhne überzeugen. Mehr Auftritte im TV Der Schweizerische Landfrauenverband charakterisiert die Landfrauen wie folgt: «Bäuerinnen und Landfrauen sind nicht nur fleissig wie die Bienen, sondern auch stark in Sachen Bildung, Förderung der Frau, Fachwissen von A wie Agrarpolitik bis Z wie Zimtsterne backen.» Deshalb freute sich Christine Gerber, die Präsidentin des bernischen Landfrauenverbands, dass die Landfrauen sich auch vermehrt in der Öffentlichkeit präsentieren, zum Beispiel eine Gstaaderin bei der TV-Sendung «SF bi de Lüt». Rösi Reichen >

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