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Jokerwoman stach mit zwei Buben

MühlethurnenDodo Hug als Jokerwoman und ihre beiden Musiker Efisio Contini und Andreas Kühnrich spielten ein Konzert, das kaum zu überbieten ist.

Der Einmarsch auf die Bühne begleiteten die drei mit einem A-cappella-Lied. «Züri Horn» war das erste Lied, neu arrangiert oder, wie Dodo Hug alias Jokerwoman sagte, neu gemischt. Eine sehr schöne Interpretation von Fritz Widmers «Bohnebedli», bei der die Musiker glänzten und Dodo Hug mit ihrem Berndeutsch überzeugte, war sozusagen die erste Hommage an den Berner Troubadour. Aktuelle Themen wurden in der alten Moschti in Mühlethurnen mit alten Songs aufgegriffen, wie das vom Fuchs und von der Katze, welche Pinocchios Geld vergruben, der dann vergeblich auf das Wachsen des Geldbaumes wartete. Dieses italienische Lied warf die Frage auf, wer heute das Geld vergräbt und wer sich übers Ohr hauen lässt. Efisio Contini spielte die verschiedensten Gitarren und sang; Andreas Kühnrich strich, zupfte und klopfte auf Cello, Geige, Gitarre, Bass und sang ebenfalls. Volker Dübener, der Lichttechniker, sang bei einem sardischen Liebeslied über unerfüllte Liebe zusätzlich mit. International sind Musik und Tanz, aber auch das Schmusen gehört dazu, was im witzigen Schmuselied besungen wurde. Der ganze Abend war komödiantischer als jene in früheren Jahren. Als Schlusssong gilt der Titelsong des Programms «Jokerwoman», als Zugabe «Die Verdächtige» von Fritz Widmer. Es folgte ein kolumbianisches Lied und zum endgültigen Abschluss ein sardisches Liebeslied, ausnahmsweise mit Happy End, wie Efisio Contini betonte. Dies war ein Konzert, an dem es nichts zu bemängeln gibt. fhb>

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