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Ja-Komitee gegründet

oberaargauMehr als 60 Personen und Organisationen sind bereits dem Komitee «Ja zur Regionalkonferenz Oberaargau» beigetreten. Die Gegner bezeichnen die Konferenz indes als Zwangskörperschaft.

Die regionale Volksabstimmung vom 11.März zur Einführung einer Regionalkonferenz im Oberaargau rückt näher. Dabei erfreut sich diese einer immer stärker werdenden politischen Unterstützung. Neu gibt es ein überparteiliches Komitee «Ja zur Regionalkonferenz Oberaargau». Diesem sind bereits über 60 Persönlichkeiten und Organisationen beigetreten – darunter sämtliche 12 Oberaargauer Grossrätinnen und Grossräte im Co-Präsidium sowie rund 30 Gemeindepräsidien. Das überparteiliche Komitee ist der Ansicht, dass die Regionalkonferenz die bewährte regionale Zusammenarbeitet optimieren und das Verständnis zwischen den Gemeinden im neuen Verwaltungskreis zusätzlich verbessern würde. Der Oberaargau vernetze sich damit nach innen, trete kräftiger nach aussen auf und verfolge so geschlossener seine Interessen gegenüber Bund, Kanton und anderen Regionen, teilte das Komitee gestern mit. Ja zur Gemeindeautonomie Anders sieht dies das Komitee «Nein zur unnötigen und schädlichen Regionalkonferenz»: Im Unterschied zur bisherigen Zusammenarbeit stelle die geplante Regionalkonferenz eine Zwangskörperschaft dar, heisst es in einer Medienmitteilung des Komitees. Wo die Regionalkonferenz entscheide, hätten die Gemeinden künftig zu schweigen. Wie das Komitee mitteilt, stützt es sich bei seiner Beurteilung auf negative Erfahrungen mit der Regionalkonferenz in anderen Berner Landesteilen. So hätten etwa bei der Regionalkonferenz Bern-Mittelland die Landgemeinden gegenüber Bern und den umliegenden Agglomerationen das Nachsehen. Das Komitee hält deshalb fest: «Ja zu Gemeindeautonomie und freiwilliger Zusammenarbeit.»pd/swl>

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