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Forderungen an die Bauherren

RinggenbergZur Sanierung der Eisenbahnbrücke

Aufgrund der bei der ersten Etappe der Sanierungsarbeiten an der Aarebrücke gemachten Erfahrungen wurden im Rahmen des zurzeit aufliegenden Projektes für die zweite Etappe (wir haben berichtet) eine Mitwirkungseingabe eingereicht. Wie der Gemeinderat Ringgenberg mitteilt, wird von der Bauherrschaft verlangt: eine bessere Information der Anwohner in Bezug auf die unumgänglichen Lärmimmissionen, beispielsweise mit öffentlichen Informationsveranstaltungen vor Arbeitsbeginn; die bessere Absperrung der Baustelle und eine bessere Signalisation auf beiden Aareseiten; keine lärmigen (Umschlags-) Arbeiten beim Bahnhof Ringgenberg zwischen 22 und 7 Uhr. Nachdem 2010 die Stahlbrücke über die Aare saniert worden ist, sollen in der zweiten Etappe nun noch die Anschlussbauwerke auf beiden Seiten der Aare, inklusive Pfeilern, instand gestellt werden. Bauherrschaft ist die Zentralbahn AG. Die Arbeiten sollen im Juli 2013 wiederaufgenommen werden, Abschluss der Arbeiten ist für März 2014 geplant. Seitens der Zentralbahn AG wurden die voraussichtlichen Sanierungskosten auf 2,13 Millionen Franken geschätzt. Die Gemeinde Ringgenberg ist durch das Bauvorhaben einerseits mit dem Gehweg über die Aarebrücke betroffen – der Gehweg muss während der Bauzeit wiederum gesperrt werden –, anderseits mit dem Anschluss der Kanalisationsleitung an das Netz Interlaken. Auch die zweite Etappe der Sanierungsarbeiten wird in Bezug auf diese Leitung, angehängt an die Brückenkonstruktion, wiederum recht kostspielige Provisorien zur Folge haben. Goldswil-Viadukt Auch für das auf 12,5 Millionen Franken veranschlagte Instandsetzungsprojekt Goldswil-Viadukt reichte der Gemeinderat einen Mitwirkungsbericht ein. Der Rat verlangt die Erweiterung des Projektperimeters Nord bis und mit dem Abgang Eyen. Die Möglichkeiten zur Verbesserung des Abganges zum Quartier Eyen sollen in die Studien und Instandsetzungsarbeiten einbezogen werden; die Erhaltung beziehungsweise Optimierung der Beleuchtung auf dem Viadukt-Trottoir; die Öffnung des «Goldswilers» (Verbindung Interlaken–Goldswil) bei Sperre einer Fahrspur auf dem Viadukt für den talwärts fahrenden Motorfahrzeugverkehr; dass alle Mitwirkungseingaben beantwortet werden. Auch dieses Instandsetzungsprojekt soll unter der Federführung des Kantons zwischen Frühling 2013 und Herbst 2015 realisiert werden. Noch liegen vorbereitete Mitwirkungsfragebogen auf der Gemeindeverwaltung Ringgenberg auf. Die Mitwirkungsfrist läuft am 23.Februar ab.aka/pd>

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