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Ein Anzeiger reicht der SP

WynauDie Sozialdemokraten sehen nicht ein, warum es nach der Verwaltungsreform noch drei Amtsanzeiger braucht.

«Wir wollen einen einzigen, starken und identitätsstärkenden Anzeiger im Oberaargau.» Am SP-Parteitag der Region Oberaargau haben sich die Delegierten einstimmig hinter diese Resolution des Vorstands gestellt. Durch die Verwaltungsreform habe die Region eine neue Identität erhalten, wurde argumentiert. Und in mancherlei Hinsicht sei eine Einheit geschaffen worden. Deshalb könne man nicht verstehen, weshalb es noch drei amtliche Publikationsorgane gebe. Um das Ziel eines einzigen Anzeigers zu erreichen, wird die SP verschiedene Vorstösse machen. «Ich bin überzeugt, dass die Bevölkerung unser Anliegen unterstützt», zeigte sich Präsident und Grossrat Markus Meyer (Roggwil) überzeugt. Die SP Oberaargau will das Anzeigerwesen jedoch nicht privatisieren. «Die Gemeinden sollen auch bei einem Zusammenschluss vom Gewinn profitieren können», betonte Vizepräsident und Grossrat Adrian Wüthrich (Huttwil). Bisher waren die Oberaargau-er Gemeinden im Verein «Re-gion Oberaargau» zusammengeschlossen, nun wird über die Einführung einer Regionalkonferenz diskutiert. Gebildet würde sie durch die Gemeindeoberhäupter der 47 Mitgliedsgemeinden. Informationen dazu gabs am SP-Parteitag von Stefan Costa, Geschäftsführer Region Oberaargau. Er ist überzeugt, dass die demokratische Mitwirkung in regionalen Fragen durch die neue Organisation gestärkt würde. In der Diskussion traten dennoch Vorbehalte der SP-Delegierten zutage. Der Umstand, dass die Gemeinden nur durch ihre Präsidien vertreten sein sollen, wecke Unbehagen. Einige SP-Vertreter fragen sich, ob unter diesen Voraussetzungen die Gemeinderäte als Ganzes in die Entscheidungsprozesse einbezogen würden. Grundsätzlich infrage gestellt wird die Regionalkonferenz aber nicht. Der Entscheid über die Einführung fällt am 11.März 2012 an der Urne. Hans Käser >

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