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Die Nachbarn intervenieren

Darf Heinz Blaser seinen Autoabbruchbetrieb in Emmenmatt weiterführen? Es liegen mehrere

Um fünf Jahre möchte Heinz Blaser die abfallrechtliche Betriebsbewilligung für den Autoverwertungsbetrieb im Ried bei Emmenmatt verlängern. Das Gesuch lag öffentlich auf, und verschiedene Parteien haben Bedenken angemeldet: die Gemeinde Lauperswil, drei Anwohnerfamilien sowie eine Organisation aus dem Bereich Natur- und Heimatschutz. Sie fordern, Blaser solle die Umweltvorschriften einhalten, Wegrechte respektieren und Parkplätze frei halten, wie Urs Bürgi vom kantonalen Amt für Wasser und Abfall zusammenfasst. Wie weiter? Diese Forderungen werden nicht zum ersten Mal laut. Blasers Lagerhallen und Plätze sind mit Tausenden Autoteilen überstellt; «so können wir unsere Arbeit nicht mehr verrichten», klagen die benachbarten Bauern seit Jahren. Gemeindeschreiber Jürg Sterchi formuliert es so: «Mal ist die Ordnung besser, mal schlechter.» Das kantonale Amt wird die Eingaben nun prüfen und entscheiden, ob und, falls ja, mit welchen Auflagen die Betriebsbewilligung verlängert wird. Die Bewilligung wird anschliessend allen Parteien zugestellt. Falls sie nicht einverstanden sind, können sie formal Beschwerde einreichen. Einigung Seit Jahren ungelöst ist auch ein anderes Problem. Heinz Blaser hat die Auflage, die Entwässerung des Vorplatzes zu verbessern, Schlammsammler und Ölabscheider einzubauen. Die Baubewilligung dafür lag zwar vor, lief aber ungenutzt aus. Später stellte Blaser ein neues Baugesuch, wogegen zwei Einsprachen eingingen. Nun fand die Einigungsverhandlung statt. Dort akzeptierte Blaser die Bedingungen, die Anwohner zogen daraufhin ihre Einsprachen zurück, und die Gemeinde erteilte soeben die Baubewilligung. «Wir hoffen, dass diesmal etwas geht», sagt Gemeindeschreiber Jürg Sterchi. Markus Zahno>

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