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Die Bläser huldigten dem Element Luft

SpiezDas Blasorchester Oberland Thun wartete übers Wochenende im Lötschbergsaal mit hochstehender Kost sinfonischer Blasmusik auf.

Das Publikum erlebte im Spiezer Lötschbergsaal übers Wochenende ein auf hohem Niveau spielendes Blasorchester Oberland Thun (Boot). Unter der Leitung von Blaise Héritier boten 60 Musiker und Musikerinnen ein symphonisches Konzerterlebnis. Das ausgebaute Blasorchester wurde durch Kontrabass, Klavier (Christoph Zbinden) und Harfe (Rilana Stöckli) erweitert. Das Programm war dem Element Luft gewidmet. Zum Auftakt des Konzertreigens versetzte das Orchester in «Mantua – die Freiheit des Adlers» die Zuhörer mitten ins Jahr 1809: Der Österreicher Otto M. Schwarz beleuchtete musikalisch verschiedene Lebenssituationen des Volkshelden und Freiheitskämpfers Andreas Hofer, der den Tiroler Aufstand in siegreichen Schlachten anführte, dann verhaftet und in Mantua hingerichtet wurde. Eine Oase bildete das ruhig- feierliche «Adagio for Winds» von Jan Van der Roost. Dem Blasorchester gelang es, eine eindrucksvolle klangliche Atmosphäre zu bieten. Farbiges Wechselspiel Eine Vielzahl an Facetten und Klangfarben der Instrumente zeigte sich in unterschiedlichem Über- und Nebeneinander mit Effekten. Witzig entpuppte sich «Der Wind in den Weiden». Gespannt lauschte das Publikum auch Impressionen einer Komposition von Thomas Doss. Die Zeppelin-Sinfonie entstand zum 100-Jahr-Jubiläum der Zeppelin-Stiftung. Jedes Register erfüllte seine Aufgabe, den Grafen – seine Besessenheit und Idee – zu beschreiben. Konzentriert gab das Orchester unter Führung des Dirigenten romantische, impressionistische und zeitgenössische Elemente wieder. Kraftvoll und wuchtig drückte sich am Ende der Luftkrieg und jubilierend das Aufleben des Zeppelins aus. Auf den fordernden Applaus des Publikums folgte schliesslich die Zugabe mit dem Graf Zeppelin-Marsch. Heidy Mumenthaler>

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