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Der SCB trauert um seinen ehemaligen Meister-Goalie

EishockeyAm 26.Juli ist Jürg Jäggi, SCB-Meistergoalie in den Siebzigerjahren, nach schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren gestorben.

Jürg Jäggi war einer der ganz Grossen im SC Bern. Der in Thun aufgewachsene Torhüter spielte von 1972 bis 1980 für die Stadtberner und gewann mit diesen nicht weniger als vier Meistertitel (1974, 1975, 1977 und 1979). Drei Titel feierte Jäggi unter dem damaligen SCB-Erfolgstrainer Paul-André Cadieux, bei seinem vierten und letzten Titelgewinn war der Bayer Xaver Unsinn sein Cheftrainer. Insgesamt kam Jürg Jäggi zu 19 Länderspielen, wobei er 1973 und 1979 an B-Weltmeisterschaften teilnahm. Jürg Jäggi trug in seiner Spielerkarriere die Dressnummer 20 und setzte beim SCB die von seinem Vorgänger René Kiener lancierte Goalietradition fort. Nach den Stationen Lerchenfeld, Thun, Ambri-Piotta schlug Jäggi ein lukratives Angebot des damaligen Serientitelgewinners La Chaux-de-Fonds aus, um zu seinem Wunschverein SC Bern zu wechseln. Es war für Jäggi und die Stadtberner der Beginn einer ausserordentlichen Erfolgsära. Jäggis Markenzeichen war eine in den Klubfarben bemalte Gesichtsmaske, die damals für viel Aufmerksamkeit sorgte. Aber der Thuner zeichnete sich auch mit konstant guten Leistungen auf dem Eis aus, er verfügte über ein hervorragendes Stellungsspiel und eine schnelle Fanghand. Er galt innerhalb des Teams als ruhiger, aber bestimmter Leader, der sich auch nicht scheute, in der Garderobe das Wort zu ergreifen. WM-Volunteer 2009 Jürg Jäggi, der noch bis vor wenigen Jahren als Chef Sicherheit auf dem Waffenplatz Thun gearbeitet hatte, blieb bis zu seiner schweren Erkrankung mit dem Eishockeysport verbunden und war auch regelmässiger Besucher der SCB-Heimspiele. Noch an der WM 2009 in der Postfinance-Arena war Jürg Jäggi einer von 1100 Volunteers, die sich aus Freude am Eishockey engagierten. rh >

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