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Defekt kostet mehrere Millionen

Ein technischer Defekt hat den Brand im Interlakner Grand Hotel Victoria-Jungfrau am Sonntag ausgelöst. Der Espa-Bereich des Hotels ist ab 18.Oktober wieder geöffnet. Unklar ist aber, wie lange das Schwimmbad geschlossen bleibt.

Auf mehrere Millionen Franken schätzt die Kantonspolizei Bern den Sachschaden, der beim Brand im Wellnessbereichs des Victoria-Jungfrau in Interlaken am vergangenen Sonntagmorgen entstanden ist. Die Ursache für den grossen Schaden ist auf einen technischen Defekt an den Elektroinstallationen im Deckenbereich in der Herren-Biosauna zurückzuführen. Dies haben die Ermittlungen des Branddezernats ergeben. Der anfängliche Glimmbrand habe sich zu einem offenen Feuer ausgedehnt, das sich wiederum rasch in der Saunalandschaft des Wellnessbereichs und der Damengarderobe ausgebreitet habe, heisst es in einer gestern veröffentlichten Mitteilung der Polizei. Der Brand war am Sonntag gegen 8.30 Uhr im Wellnessbereich des Hotelkomplexes festgestellt und von Feuerwehren aus der Region bekämpft worden. Verletzt wurde niemand (wir berichteten). Die Polizei spricht von grosser Rauchentwicklung, die sich bis in die Hotelhalle ausbreitete. Nebenan liegende Räumlichkeiten, eine Tennisanlage und ein Gastgewerbebetrieb konnten nicht betreten werden. Der Anbaukomplex habe grossen Rauchschaden erlitten, und der Wellness-bereich sei grossteils zerstört, so die Kapo. Das Problem ist der Geruch «Das Hauptproblem ist momentan, dass der Russ und die Verschmutzung in der Wellnessanlage schwer wegzumachen sind», sagt Ina Bauspiess, Sprecherin der Victoria-Jungfrau Collection AG. Unklar ist noch, wie lange das Schwimmbad geschlossen ist. Das wird in den nächsten Tagen klar, wenn sich zeigt, wie stark die Decke beschädigt ist. Laut der Sprecherin wird der Espa-Bereich ab dem 18.Oktober wieder geöffnet. Nur wenige sagten ab «Wir haben Gästen, die demnächst im Victoria-Jungfrau logieren, angeboten, ihre Ferien kostenlos zu stornieren«, sagt Ina Bauspiess. Es sei erfreulich, dass nur 20 Prozent der Gäste das Angebot angenommen hätten. Das zeige, dass für die Gäste das Ambiente und die Bedienung im Vordergrund stünden. pd/rag >

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