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Das Turnhallen-Projekt muss warten

Mit einer Interpellation machten 49 Messener Druck für die Erweiterung der Turnhalle. Sie müssen sich aber noch gedulden.

Der ehemalige Gemeinderat Philipp Schüpbach und 48 Mitunterzeichnende verlangten vom Gemeinderat Messen Auskunft über die Erweiterung der Turnhalle. Sie wollten wissen, wie es aktuell um dieses Projekt stehe, wann sie mit der Umsetzung rechnen könnten und ob der Steuerfuss deshalb steige. An der Gemeindeversammlung nahmen Urs Thomet, Ressortleiter Bau, sowie Adrian Schluep, Ressortleiter Finanzen, Stellung. Ideen, Konzept und Pläne aus dem 2005 gestarteten Wettbewerb seien immer noch gültig. Der Gemeinderat stehe nach wie vor zur Sanierung und zur Erweiterung der Turnhalle. Man habe jedoch die Fusion mit Balm, Brunnenthal und Oberramsern nicht gefährden wollen. Der Gemeinderat geht laut Schluep davon aus, dass die Turnhalle frühestens im Budget 2012 Platz finden wird. Der erste Finanzplan nach der Anfang Jahr in Kraft getretenen Fusion liege noch nicht vor. Ohne dieses Instrument sei es unverantwortlich, das grösste Bauprojekt der Gemeinde von voraussichtlich mehr als 4 Millionen Franken erneut zur Abstimmung zu bringen. Zudem stünden mit der Umgestaltung der Schule und dem Feuerwehrmagazin andere grosse Investitionen an. Wie viel abschreiben? Dann ging Schluep auf ein weiteres Problem ein: Messen verlange vom Kanton Solothurn seit Jahren ein neues Abschreibungsmodell. Nach geltendem Recht müssten jährlich 8 Prozent abgeschrieben werden. Das hindere eine kleine Gemeinde, grosse Investitionen zu tätigen. Messen möchte jährlich 2,5 Prozent von den Gestehungskosten abschreiben. Das führe zu einer tragbaren Belastung. Davon verspricht man sich weit geringere Auswirkungen auf den Steuerfuss. Respekt bewiesen Der Kanton stellte mittlerweile zwar ein neues Abschreibungsmodell in Aussicht. Allerdings wurde die Einführung schon mehrmals verschoben. Im Moment wird das Jahr 2015 genannt. Interpellant Schüpbach zeigte sich mit der Antwort mehrheitlich zufrieden, will aber weiter Druck machen. Andere Stimmberechtigte warnten davor, dass die bisherige Planung bald nichts mehr wert sei. Der Gemeinderat von Messen wurde aber auch gelobt, weil er den neuen Ortsteilen gegenüber den nötigen Respekt entgegengebracht habe. Robert Grogg >

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