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Das Rennen ist eröffnet

schweizer buchpreisCharles Lewinsky, Peter Stamm, Monica

Sechzig waren im Rennen, fünf wurden schliesslich nominiert: Eine Autorin und vier Autoren haben nach wie vor Chancen auf den diesjährigen Schweizer Buchpreis, der vom Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) und dem Verein Literatur Basel verliehen wird. 2010 gewann Melinda Nadj Abonji («Tauben fliegen auf») diese mit 50000 Franken dotierte Literaturauszeichnung. Zu den diesjährigen Favoriten gehört der Zürcher Bestsellerautor Charles Lewinsky, dessen KZ-Roman «Gerron» über den deutsch-jüdischen Regisseur Kurt Gerron zurzeit die Schweizer Belletristik-Top-Ten stürmt. Bereits zum zweiten Mal nominiert ist der Winterthurer Erfolgsautor Peter Stamm. Ob dies seine Gewinnchancen erhöht? Diesmal hat es der 48-Jährige mit seinem melancholischen Erzählband «Seerücken» geschafft, in dem er sich einmal mehr strauchelnden Existenzen widmet. Beide Favoriten haben jedoch ernsthafte Konkurrenz. Hinzu kommt, dass sich die fünfköpfige Jury bisher kaum von grossen Namen beeindrucken liess. Auf den Sieg dürfen deshalb ebenfalls hoffen: der aus Rumänien stammende Zürcher Autor Catalin Dorian Florescu, dem mit «Jacob beschliesst zu lieben» eine lebenspralle Familiensaga gelungen ist, Monica Cantieni mit ihrem berührenden Romandebüt «Grünschnabel» über ein Waisenmädchen und Felix Philipp Ingold, dessen literarisch-historische Biografie «Alias oder Das wahre Leben» über einen Freund eben erst erschienen ist. Wer den Schweizer Buchpreis dann tatsächlich mit nach Hause nimmt, wird am 20.November auf der Basler Buchmesse bekannt gegeben. Zuvor werden die Nominierten ihre Werke auf einer Lesetour vorstellen, die sie am 29.Oktober ins Berner Kornhausforum führt. lm>

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