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Budget 2010 mit Minus angenommen

Das Muriger Parlament hat gestern das Budget 2010 genehmigt. Es sieht einen Verlust von rund 2,4

Die Gemeinde Muri bleibt eine Berner Steueroase, doch das Budget für das nächste Jahr rechnet wiederum mit einem Defizit: 2,4 Millionen Franken Minus hat das Parlament gestern Abend einstimmig bei einer Enthaltung abgesegnet. Von links bis rechts begrüssten die Parlamentarier den sparsamem Umgang mit den vorhandenen Mitteln. In den heutigen unsicheren Zeiten sei es nicht einfach, einen Voranschlag zu realisieren, so der Tenor. Gemeindepräsident Hans-Rudolf Saxer (FDP) nannte die Situation «unschön, aber nicht dramatisch». Die Finanzen von Muri-Gümligen seien gesund, die Verschuldung sei in den letzten Jahren reduziert worden. Zudem rechnet Saxer damit, dass die Rechnung im laufenden Jahr ausgeglichen abschliessen wird. Im Budget 2009 war ein Defizit von rund 2,9 Millionen Franken vorgesehen gewesen. Die Gemeinde Muri verfügt damit über ein gutes finanzielles Polster: Das Eigenkapital wird auf Ende 2009 auf 25,3 Millionen Franken geschätzt. Das entspricht 6,3 Steuerzehnteln. Zudem wird Muri-Gümligen im nächsten Jahr kräftig investieren. Bei der Schulanlage Moos müssen für 1,5 Millionen Franken Massnahmen für den Brandschutz getroffen werden. Im August 2010 wird die neue Tagesschule im Schulhaus Horbern eröffnet. Dies verursacht im kommenden Jahr Kosten von einer Million Franken. Weiter investiert die Gemeinde in den Glasaufzug im Gümliger Bahnhof (0,5 Millionen Franken) sowie in die neu gestaltete Aebnitstrasse (0,5 Millionen Franken). Die FDP-Fraktion forderte, die Investitionen zu überdenken: «Es muss ja nicht immer die Luxusvariante sein», sagte Sprecher Adrian Kauth. Trotzdem genehmigte das Muriger Parlament die Investitionsplanung 2009 bis 2014 einstimmig.ats>

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