Zum Hauptinhalt springen

Blumenstein sagte Nein

Das Abstimmungsergebnis von Blumenstein zur IV-Vorlage wurde wie ebenfalls von Amsoldingen falsch publiziert.

149 Bürger von Blumenstein nahmen am 27. September die Vorlage zur IV-Zusatzfinanzierung an, 109 stimmten dagegen. Diese Zahlen leitete das Thuner Regierungsstatthalteramt an die Staatskanzlei und die Medien weiter, und so wurden sie auch in dieser Zeitung und der Website des Kantons publiziert. Die Blumensteiner haben die Vorlage jedoch nicht angenommen, sondern wie die meisten kleinen Landgemeinden im Amt Thun abgelehnt. Die Anzahl Ja-Stimmen wurde zwar richtig wiedergegeben; bei den Nein-Stimmen jedoch unterlief bei der Übermittlung von Gemeinde zu Statthalteramt ein Fehler. Nicht 109 Bürger sagten Nein, sondern 209. «Ob die Zahl falsch durchgegeben wurde oder bei uns falsch notiert wurde, lässt sich im Nachhinein nicht mehr eruieren», sagt der stellvertretende Regierungsstatthalter Stephan Zingg. «Doch wir werden unsere Lehren aus dem Vorfall ziehen, in dem wir unsere Mitarbeiter dafür sensibilisieren, an Abstimmungssonntagen noch mehr darauf zu achten, die Stimmenzahlen, die uns von den Gemeinden telefonisch gemeldet werden, zu quittieren, also zu wiederholen.» Auf das Gesamtresultat hat der Publikationsfehler keinen Einfluss. Die Angelegenheit ist aber umso ärgerlicher, als bereits im Fall von Amsoldingen derselbe Fehler passierte – ebenfalls am 27. September und ebenfalls bei der IV-Vorlage. Marc Imboden>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch