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Bern gibt Ball weiter

Der geplante Wildkorridor über die A1 beschäftigt auch die Berner Regierung. Doch Druck machen beim Bund muss Solothurn.

Unerwartet schnell hat sich der Rothirsch ausgebreitet. Rund 24 Tiere sind es bereits im Längwald, und die Autobahn A1 hindert sie daran, weiterzuwandern. Umweltverbände fordern daher schon lange den Bau eines Wildkorridors über die A1 bei Oberbuchsiten (wir berichteten). Nachgehakt haben auch drei Berner Grossräte. Sie haben den Regierungsrat aufgefordert, beim zuständigen Bundesamt für Strassen zu intervenieren, damit der Wildkorridor «innert nützlicher Frist» gebaut werde. Zudem solle die Regierung das Verfahren mit den Nachbarkantonen koordinieren. Jetzt liegt die Antwort des Regierungsrats vor: Er sei sich der Problematik bewusst, die Wildübergänge im Bipperamt seien als Massnahme im kantonalen Richtplan enthalten. Jedoch liege die angesprochene Wildquerung vollumfänglich im Gebiet des Kantons Solothurn. Es sei daher an ihm, sich beim Bund für die rasche Realisierung des Wildkorridors einzusetzen. Immerhin: Bereits im Juni hat die Berner Regierung Bundesrat Moritz Leuenberger auf die Bedeutung der Wildübergänge hingewiesen und um eine Beschleunigung bei der Realisierung gebeten. Dieser hat allerdings – auch diesen Sommer – in einem Brief an die Pro Natura festgehalten, dass der Korridor frühestens in zehn Jahren ein Thema sei: bei der Erweiterung des betreffenden Autobahnteilstücks. pd/khl>

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