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«Bahnübergänge beschäftigen uns»

Rund um das Projekt «Re-giotram» gibt es noch einige offene Fragen, wie an einer Infoveranstaltung in Ipsach klar wurde.

Obwohl der Ipsacher Gemeindepräsident Bernhard Bachmann in seinem Eingangsvotum darauf hingewiesen hatte, dass auch positive Voten erlaubt seien, kritisierte der erste Fragende das Regiotram grundsätzlich. Anlässlich der zweiten von vier Veranstaltungen im Zuge des Mitwirkungsverfahrens sagte der Mann aus Mörigen: «Die Wachstumsstrategie ist falsch, die Landschaft wird durch das Regiotram weiter zersiedelt.» Bachmann hatte sogleich eine Antwort bereit. Das Regiotram würde im Vergleich zum heutigen BTI-Fahrplan zwischen Ipsach und Biel eine Taktverdichtung erfahren. «Dort fördern wir eine konzentrierte Entwicklung.» Zwischen Ins und Täuffelen gebe es hingegen keine Taktverdichtung, der Zersiedlung werde mit dem Fahrplan Einhalt geboten. Tram im Stau? Am Infoabend gab es einige kritische Voten. So fragte beispielsweise ein Velofahrer, der laut eigenen Angaben oft durch das Nidauer Zentrum fährt, ob Autos und das doppelgleisige Regiotram Staus provozieren würden. «Wenn das Tram im Stau steht, ist es nicht mehr attraktiv.» Gesamtprojektleiter Francis Racine musste eingestehen, dass dies womöglich ein Problem darstelle. «Wir werden das natürlich prüfen. Würde das Regiotram in Nidauer Zentrum im Stau stehen, müssten wir diese Variante möglicherweise fallen lassen.» Einem anderen Mann, der sich Sorgen wegen der vielen Bahnübergänge auf der Strecke am rechten Seeufer machte, antwortete Aebi, dass dies tatsächlich ein Problem sei, welches es zu lösen gälte: «Die Bahnübergänge werden uns noch beschäftigen.» An speziell gefährdeten Orten sei allenfalls sogar an eine Unterführung zu denken. Ein weiterer Mann sagte, er sei «ganz sicher», dass «das Regiotram nicht rentiert». Deshalb wolle er wissen, ob es verhindert werden könne. Ja, antwortete Aebi. Immerhin sei man noch in der Phase Vorprojekt, und es sei noch ein weiter Weg bis zum Tram. In Betrieb genommen werden sollte es 2018.ken/btWeitere Veranstaltungen: Montag, 1.Febr., 18 bis 19.30 Uhr: Linienführung in Nidau, Schulhaus Weidteile in Nidau. – Donnerstag, 4.Febr., 18 bis 19.30 Uhr: Linienführung Renferareal/Mett, Primarschule Sahligut in Biel. >

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