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Anzeige gegen Unbekannt

Das Mass ist voll: Der Amsoldinger Gemeinderat hat wegen Vandalismus und Einbrüchen Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Die sanfte Tour sei bei Vandalen und Einbrechern nicht der richtige Weg, heisst er in einer Medienmitteilung des Amsoldinger Gemeinderats von gestern. Denn seit einiger Zeit gibt es immer wieder Sachbeschädigungen bei der Mehrzweckanlage und den davor abstellten Velos, Mofas und Rollern. «Die Sachschaden beträgt zwar nicht Tausende von Franken, aber ärgerlich sind sie trotzdem», sagt Gemeindeschreiber André Chevrolet. Bei der Anlage selber verschwinden Aschenbecher, Kehrichtkörbe werden aus ihrer Verankerung gerissen und Flaschen zerschlagen. An einer Gemeindeversammlung hatte der Gemeinderat die Bürger aufgerufen, die Augen offen zu halten und verdächtige Beobachtungen zu melden. Auch Mitglieder des Rates, der auch die Funktion der Ortspolizeibehörde hat, sahen nach dem Rechten. Doch vergeblich: Entweder ergriffen die Vandalen die Flucht oder die Ordnungshüter kamen zur falschen Zeit, als gerade niemand sein Unwesen trieb. Das Fass zum Überlaufen brauchten mehrere Einbrüche. So drangen die Übeltäter etwa in das Werkmeistermagazin ein. Dort stahlen sie aber keines der teuren Werkzeuge, sondern nahmen den Schlüssel, auf dessen Anhänger «Hohle» stand. Dort stahlen sie Instrumente von Jugendbands. «Nur Insider können wissen, dass mit ‹Hohle› ein Vereinslokal in unserer Zivilschutzanlage gemeint ist», sagt Chevrolet. Nun hat der Gemeinderat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Denn er ist «nicht mehr länger bereit, öffentliche Gelder für Schadensbehebungen einzusetzen und ordnete zudem an, dass die Kontrollen durch die Polizeiorgane verschärft werden», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die Polizeipatrouillen vom Kantonspolizeistützpunkt Gesigen werden also in nächster Zeit öfter in Amsoldingen anhalten, aussteigen und Präsenz markieren. «Im Gespräch ist auch, von der Polizei klar definierte Leistungen einzukaufen», führte Chevrolet aus. Die Gemeinde könnte damit festlegen, wie häufig die Polizisten die neuralgischen Stellen in Amsoldingen unter die Lupe nehmen werden.Marc Imboden >

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