Asyl beim Schulhaus Hochfeld

Stadt BernIn der Stadt Bern entsteht ein Asylzentrum. In die Zivilschutzanlage Hochfeld werden ab 4.Januar Asylsuchende einziehen.

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Jeder Platz ist belegt. Im Kanton Bern wird es eng für Asylbewerber. Deshalb soll die Zivilschutzanlage Hochfeld, direkt unter dem Schulhaus, ab 4.Januar 2012 von Asylsuchenden bewohnt werden. Das kantonale Amt für Migration rechnet zu Beginn mit etwa 20 Personen, insgesamt bietet die Zivilschutzanlage Platz für etwa 100 Bewerber. Voraussichtlich bis im kommenden Frühling werden sie im Hochfeld ein Dach über dem Kopf finden. Bereits Ende November nahm der Kanton darum Kontakt mit dem Berner Gemeinderat auf. Die Stadt Bern gab letzte Woche grünes Licht für die Asylunterkunft. Bereits 2008 wurde das Hochfeld als Asylzentrum genutzt. Mit Widerstand rechnen die Behörden nicht. Jürg Weder vom Länggassleist stellt sich hinter den Plan der Stadt: «Grundsätzlich bin ich dafür, dass in der Stadt Bern ein Asylzentrum stehen soll.» Wenn man aber feststelle, dass die Asylsuchenden Probleme verursachten, werde man sich wehren. «Der Schulbetrieb darf nicht beeinträchtigt werden», betont Weder. Wegen der vielen Asylgesuche haben in den vergangenen Monaten bereits die Stadt Biel, die Gemeinden Muri, Köniz, Krauchthal und Uetendorf Notunterkünfte zur Verfügung gestellt.rahSeite 7>

Erstellt: 23.12.2011, 00:30 Uhr

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