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Wie eine singende Säge

FernsehenBei der Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» verblüffte der Berner Wieslaw Pipczynski am Samstag die Jury. Rolf Marchand setzte mit seiner Familienband auf Jesus – und scheiterte.

Ein singender Kürbis, eine Bonsai-Posaune namens Alberto, ein Garklein-Flötlein oder ein Kazou: Wenn Wieslaw Pipczynski mit seiner Duo-Partnerin Regula Küffer zum (Kinder-)Konzert lädt, dann wimmelt es von wunderlichen Instrumenten. Eines davon hat der Wahlberner mit polnischen Wurzeln nun in der Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» präsentiert: Das Theremin aus dem Jahr 1919, ein Vorläufer des Synthesizers, der ohne Berührung gespielt wird und unter anderem zur akustischen Untermaltung von Filmen zum Einsatz kam. «Es klingt wie eine singende Säge oder eine hysterische Sängerin», sagt Pipczynski, der sich auf die Begleitung von Stummfilmen spezialisiert hat. Die samstägliche TV-Performance des Multitalents zu Musik aus Coppolas «Der Pate» faszinierte Publikum und Jury gleichermassen: DJ Bobo wollte das alte Instrument gleich selber ausprobieren («verrückt»). Auch Christa Rigozzi schien magisch angezogen. Nur bei Roman Kilchsperger zog das Theremin nicht: 1 Mal Nein, 2 Mal Ja für Pipczynski. Deutlich schlechter schnitt der Berner Rolf Marchand mit seiner Familienband «Black and White Musical Family» ab. Der Song «One day Jesus», zusammengebastelt aus Stellen des Johannes-Evangeliums, sollte Hoffnung vermitteln. Doch die gequält wirkende Jury kannte keine Gnade: 3 Mal Nein gabs für den Auftritt – und ein paar aufmunternde Worte von Rigozzi an Leadsänger Pascal, der keinen Ton traf. mei>

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