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Fachmann kritisiert: Vorgehen der Stadt ist nicht korrekt

Thuner VerkehrsversuchDas Vorgehen der Thuner Behörden beim Verkehrsversuch zwischen Guisan- und Sternenplatz sei nicht korrekt: Das sagt ein Fachmann des Kantons.

Ein Jahr lang will die Stadt Thun testen, wie der Verkehr im Bereich Guisan- bis Sternenplatz ohne Fussgängerstreifen fliesst. Um den Fussgängern das Kreuzen der stark befahrenen Strasse zu erleichtern, wird eine wellenförmige Mittelzone aufgemalt. Nachdem sich schon mehrere Leserinnen und Leser kritisch zu dem am 8.August startenden Versuch geäussert haben, kritisiert nun auch der Leiter der Fachstelle Verkehrstechnik beim kantonalen Tiefbauamt das Vorgehen. «Das Vorgehen der Thuner Behörden ist eigentlich nicht korrekt», sagt Beat Schweizer auf Anfrage. Denn gemäss den geltenden Normen des Verbandes Schweizer Strassenfachleute dürfe eine Farbgestaltung des Strassenraums keinesfalls einen direkten Einfluss auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer haben. Aber genau das bezweckt die Stadt, wie an der Medienorientierung von letzter Woche klar wurde. Gemäss Schweizer funktioniert ein solcher Versuch ohne bauliche Umgestaltung nicht. Dazu müsste die Stadt die Massnahme aber öffentlich publizieren. Bei einer Bemalung der Strassenfläche ist dies aber nicht nötig.rdhSeite 3>

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