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Adler mit Blei vergiftet

Ein stolzer Steinadler brauchte menschliche

Dank rascher Reaktion von Bauer Fritz Mani aus Latterbach und fürsorglicher Betreuung fliegt er wieder: Gefunden worden war der stolze, etwa zweijährige Steinadler am 10.Januar von Fritz Mani. Dieser brachte den apathisch wirkenden Vogel zu Tierarzt Andreas Küttel nach Oey, der Vergiftungserscheinungen diagnostizierte. Die genaue Untersuchung im Tierspital der Universität Zürich bestätigte den Verdacht, der Adler litt an Bleivergiftung. Doch wie kam das Schwermetall in den Körper des Vogels? Dies sei gar nicht ungewöhnlich bei Greifvögeln, wird bei der Wildstation Landshut bei Utzenstorf erklärt. Über verendetes Wild gelange Zink und Blei in den Nahrungskreislauf, da die Raubtiere am Ende der Nahrungskette stünden. Die schädlichen Metalle in ihrer Beute stammen meist von Bleischrotkugeln, mit denen sie gejagt wurden. «Viele an Bleivergiftung gestorbene Tiere werden gar nicht gefunden oder nicht untersucht», meint der Thuner Ornithologe Martin Wettstein. Für den jungen Adler endete die bedenkliche Geschichte gut. Am Donnerstag konnte er gesund auf dem Diemtigbärgli in die Freiheit entlassen werden. ukz/hsf Seite 23 >

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