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Reparatur im Gehirn

StudieTransplantierte Stammzellen regen andere Zellen im Gehirn zur Reparatur an. Das hat ein Forscher des

Die Stammzelltherapie ist eine der grossen Hoffnungen der modernen Medizin. Die Idee: Stammzellen werden in ein beschädigtes Gewebe eingesetzt und werden dort zum benötigten Zelltyp. Hirnforscher etwa hoffen, dass mit Stammzellen künftig nach einem Hirnschlag die kaputten Nervenverbindungen im Gehirn geflickt werden können. Momentan laufen sechs klinische Hirnschlag-Stammzell-Studien, wie ein Team um Robert Andres von der Universitätsklinik für Neurochirurgie des Berner Inselspitals im Fachmagazin «Brain» schreibt. Wie die eingesetzten Stammzellen ihre Wirkung entfalten, verstehen Forscher aber noch nicht genau. Bisher gingen sie davon aus, dass die Stammzellen die beschädigten Nervenzellen ersetzten, wie es in einer Mitteilung heisst. Andres und seine Kollegen zeigen nun aber, dass dies nur auf fünf Prozent der eingesetzten Stammzellen zutrifft. Die Mehrheit der Stammzellen dagegen schüttet Stoffe aus, die Nervenzellen dazu bringen, Verbindungen zu anderen Zellen aufzubauen. sda>

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