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Ski- und SnowboardcrossRegez steigert sich – Jost gibt Forfait

Beim dritten Rennen der Skicrosser in Schweden stand Ryan Regez doch noch auf dem Podest – Zweiter. Kein Glück hatte Snowboardcrosserin Muriel Jost in Italien.

Nur der Kanadier Reece Howden (M.) war am Sonntag zu stark für Ryan Regez (l.). Der Oberländer wurde vor Landsmann Jonas Lenherr (r.) Zweiter in Idre.
Nur der Kanadier Reece Howden (M.) war am Sonntag zu stark für Ryan Regez (l.). Der Oberländer wurde vor Landsmann Jonas Lenherr (r.) Zweiter in Idre.
Foto: Pontus Lundahl (Keystone)

Am Ende zeigte sich Ryan Regez mit den drei Rennen innnerhalb von fünf Tagen in Idre Fjäll zufrieden. «Am Mittwoch fehlte mir etwas das Rennglück, musste ich doch nach dem Fotofinish-Entscheid in den kleinen Final», meint der Wengener. Im Sprintrennen resultierte letztlich Rang 7. Am Samstag dominierte Regez die Läufe meist, nicht aber im Halbfinal. «Da habe ich zu viel taktiert.» Rang 5 war schliesslich das Verdikt. «Im dritten Rennen vermochte ich zu reagieren und griff erneut an», erzählt der Oberländer. Nur Reece Howden war am Ende im Nebel zu stark. Der Kanadier triumphierte wie am Vortag und führt nun auch die Wertung im Gesamtweltcup mit beachtlichen 129 Punkten Vorsprung auf Regez an.

Die Skicrosser kämpften in Schweden die ganze Woche mit schwierigen Wetterbedingungen. Umso beachtlicher ist das Comeback von Sanna Lüdi. Nach ihrer Schulterverletzung überzeugte die Oberaargauerin mit einem 6. Platz im Sprintrennen. In den zwei Wettkämpfen am Wochenende erreichte sie zweimal den 9. Rang, während die Schweizerin Fanny Smith am Sonntag ihren 27. Weltcupsieg feierte und damit alleinige Rekordhalterin ist.

Jost pausiert

Im Februar kehren die Skicrosser nach Idre Fjäll zurück. Der schwedische Ort nahe der norwegischen Grenze springt als Ersatz für China ein. Zwei Tage vorher kämpfen an gleicher Stätte die Snowboardcrosser um Titelehren.

Das Gefühl auf dem Snowboard ist bei Muriel Jost noch nicht, wie es sein sollte.
Das Gefühl auf dem Snowboard ist bei Muriel Jost noch nicht, wie es sein sollte.
Foto: PD

Nicht dabei sein dürfte Muriel Jost. Der Weltcup-Auftakt verlief für die 23-Jährige aus Münchenbuchsee überhaupt nicht wie gewünscht. In Chiesa in Valmalenco (ITA) scheiterte die Snwoboardcrosserin am Freitag bereits in der Qualifikation. «Ich beging Fehler am Start», meinte die Bernerin. Im ersten Lauf stürzte sie, im zweiten Anlauf stand sie quer und verlor viel Zeit. So resultierte bloss der 38. Rang. «Ich war wohl zu nervös», mutmasste Jost. Doch es lag nicht bloss an der Aufregung. Am Sonntag erklärte sie für das zweite Rennen in der Lombardei Forfait. «Ich verzichtete auf den Start, weil ich einfach nicht auf dem nötigen Leistungsniveau bin. Ich werde erst wieder Rennen bestreiten, wenn ich genügend Kilometer in den Beinen habe und wieder über ein gutes Gefühl verfüge.» Jost konnte nach einer langwierigen Verletzung im Sprunggelenk erst diesen Winter wieder auf das Snowboard zurückkehren.

Bei den Männern erreichte der 22-jährige Meiringer Nicola Lubasch in Chiesa in Valmalenco die Ränge 23 und 25.