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Leicht höherer ÜberschussRBS mit stabilen Fahrgast-Zahlen

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn präsentiert einen Gewinn von 2,3 Millionen Franken. 2019 wurden 26,2 Millionen Fahrgästen transportiert.

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn blickt nach eigenem Bekunden auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Der Regionalverkehr Bern-Solothurn blickt nach eigenem Bekunden auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Foto: Christian Pfander

Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 2,3 Millionen Franken erwirtschaftet, was einer Verdoppelung gegenüber 2018 entspricht. Das wurde an der Generalversammlung vom Dienstag bekannt.

Transportiert wurden 26,2 Millionen Fahrgäste. Der RBS verzeichnete damit einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent. Grund: Im Korridor Zollikofen-Bern fielen Zusatzfrequenzen weg, die es 2018 durch den baustellenbedingten Ersatzverkehr für die BLS gegeben hatte.

Der RBS habe 2019 mehrere Meilensteine erreicht, sagte Direktor Fabian Schmid laut Communiqué. So seien die neuen Worbla-Züge termingerecht in Betrieb genommen worden. Mit der Eröffnung der Doppelspur zwischen Moosseedorf und Zollikofen sei zudem das letzte Nadelöhr auf dem RBS-Netz beseitigt worden.

Schmid wies auch auf bevorstehende Herausforderungen hin. Dazu zählt er die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. Nähere Angaben dazu machte der RBS im Communiqué nicht.

Im Verwaltungsrat gibt es einen Wechsel: Die Unternehmensberaterin Franziska Hügli ersetzt Beat Giauque, der das Gremium gemäss Statuten nach acht Jahren altersbedingt verlassen muss.

(SDA/flo)