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ManagerausbildungRassismus-Vorwürfe an der HSG

Der MBA an der Universität St. Gallen wird Studenten aus Drittstaaten als Karrieresprungbrett verkauft. Sobald sie bezahlen, werden sie jedoch ausgegrenzt. Ein ehemaliger Student und Anwalt packt aus.

MBA-Studenten aus Drittstaaten berichten über systematische Ausgrenzung an der Uni: Studium in der HSG-Bibliothek.
MBA-Studenten aus Drittstaaten berichten über systematische Ausgrenzung an der Uni: Studium in der HSG-Bibliothek.
Foto: Keystone

Marcus Soares ist jemand, der sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Der 34-jährige Anwalt arbeitete in Brasilien für ein grosses Unternehmen in der Vermögensverwaltung. Um sich weiterzubilden und in der Schweizer Finanzwirtschaft Fuss zu fassen, wollte er an der Universität St. Gallen (HSG) einen Master of Business Administration, kurz MBA absolvieren. Der Abschluss gilt als Eintrittskarte in die Führungsetage vieler Unternehmen.

Doch das Studium entpuppte sich als Albtraum, an dessen Ende sich der Student aus Brasilien wegen eines Zusammenbruchs in ärztliche Behandlung begeben musste. Seine Aussagen kann Soares belegen, die entsprechenden Dokumente liegen der SonntagsZeitung vor. Weitere Studenten aus anderen Jahrgängen schildern ähnliche Erfahrungen.

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