Prüfbericht: Griechenland braucht neues Hilfsprogramm

Schuldenkrise

Berlin Griechenland kommt nach Einschätzung von EU, EZB und IWF nicht ohne weiteres Hilfsprogramm über die Runden.

Weil das hoch verschuldete Land nicht in der Lage sei, selbst wieder am Kapitalmarkt Geld aufzunehmen, reichten die bisherigen Hilfen nicht aus, geht aus dem Prüfbericht von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) hervor. Der Bericht lag der Nachrichtenagentur dpa am Mittwochabend vor. Wörtlich heisst es: «Die nächste Auszahlung kann nicht stattfinden, bevor das Problem dieser Unterfinanzierung gelöst ist.» Griechenland hofft darauf, Anfang Juli die nächsten 12 Milliarden Euro aus dem 110 Milliarden Euro schweren internationalen Hilfsprogramm zu bekommen. Zuvor wollen die EU-Finanzminister am 20. Juni über neue Hilfen für das pleitebedrohte Land entscheiden.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt